Ruhig ist es noch oft auf dem Land, manchmal zu ruhig. Foto: epd

Das Institut für Gerontologie der Universität Vechta diksutierte am Donnerstag, 14. Juni 2012 auf seiner Jahrestagung mit dem Thema «Altern im ländlichen Raum» auseinander. Dabei äußerte der Institutsdirektor Prof. Frerich Frerichs, dass ältere Menschen auf dem Land nicht schlechter gestellt seien als Ältere in der Stadt. Er führte dabei an, dass:
– die sozialen Netze auf dem Land immer noch enger seien als in der Stadt
– dort, wo z. B. Supermärkte geschlossen werden, das Leben dann klappt, wenn Kommunen sich dieses Problems bewusst seien
– sich oft dort die Situation verschlechtert, wo der Mix zwischen Alt und Jung nicht mehr stimme.
Der Forscher sieht die Kommunen in der Pflicht.