In den letzten Wochen haben verschiedene Freunde vermeldet, dass sie nun Großeltern geworden sind, die einen sind zum ersten Mal Oma und Opa geworden, die anderen haben nun vier Enkelkinder. So schön das ist und so sehr hier dazu gratuliert werden soll, gibt es doch dazu auch Nachdenkliches zu sagen. Das eine: unsere Freunde (und deren Kinder) werden (wie wir auch) älter – fast alle sind jetzt von Eltern zu Großeltern geworden – das andere: Wenn nun fast alle unsere Freunde Großeltern geworden sind, wieviele Großeltern gibt es überhaupt in dieser Republik? Ich habe dazu die Bevölkerungsstatistik befragt …. und keine Antwort gefunden. Nur die, dass von 82,4 Mio Einwohnern knapp 20 % über 65 Jahre alt sind. Das ist eine beachtliche Zahl, nämlich mehr als 16 Mio Einwohner – aber sind die auch alle Großeltern? Wahrscheinlich eher nicht – oder doch? Überdies sind andere in viel jüngeren Jahren Großeltern geworden und schon Urgroßeltern mit der Tendenz zu Ururgroßeltern. Wenn in nächster Zeit der Mikrozensus erhoben wird, wäre es bestimmt (nicht nur für meinen Blog) eine lohnende Aufgabe herauszufinden, wieviele Großeltern (nach Großvätern und Großmüttern getrennt mit der jeweiligen Anzahl der Enkelkinder) es in Deutschland gibt. Damit würde endlich auch zahlenmäßig bestätigt, dass Großeltern eine hohe gesellschaftliche Relevanz haben?