fotosafari Letzte Woche hat Herr Dautermann Ihnen einen Einblick in seinen digitalen Alltag gewährt und dabei die verschiedenen tollen Anwendungsmöglichkeiten seiner Kalender-App vorgestellt. Hier können Sie den Beitrag nachlesen, wenn Sie ihn verpasst haben: Dautermann gesteht: Ich kann nicht mehr ohne!

Heute möchte ich, Kristoffer Braun, Sie ebenfalls mitnehmen, und zwar auf eine Foto-Safari! Auf Ausflügen fotografiere ich gerne in der Natur, zum Beispiel bei uns in Mainz im Naturschutzgebiet “Mainzer Sand”. Dabei kommt nicht nur eine Spiegelreflexkamera mit wechselbaren Objektiven zum Einsatz. Seit die Smartphones so unglaublich hochwertige Bilder machen, fotografiere ich auch viel mit dem Handy. Ein Tipp zum Fotografieren mit dem Smartphone in der Natur: drehen Sie das Handy und nutzen Sie das Querformat! Am Ende des Ausflugs möchte ich natürlich gerne alle Bilder von einem Ausflug gemeinsam betrachten und bearbeiten, sowohl die Spiegelreflexkamera-Fotos als auch die Handy-Fotos. Hierbei hilft mir die sogenannte “Cloud”, genauer gesagt die App “Google Fotos”. Sie ist auf allen Android-Smartphones bereits vorhanden und kann auf dem iPhone kostenfrei heruntergeladen werden.

 

Fotos online sichern

Die App “Google Fotos” habe ich auf dem Smartphone installiert und bin mit meinem Google-Konto angemeldet. In der App kann ich einstellen, dass Bilder, die mit dem Handy gemacht werden, automatisch in der Cloud gesichert werden. Ich muss mich hier also um gar nichts kümmern und einfach nur abwarten. Sobald ich mich wieder zuhause im WLAN befinde, werden die Bilder vom Handy automatisch in die Cloud hochgeladen.

Zuhause geht es dann am Computer weiter. Die Bilder der Spiegelreflexkamera sind auf einer SD-Karte gespeichert und ich übertrage sie in einem ersten Schritt mit einem Kartenlesegerät auf den Computer. Hierbei treffe ich bereits eine Vorauswahl. Alle unscharfen oder schlecht belichteten Bilder werden genauso aussortiert wie doppelte Motive. Nun möchte ich die Bilder ebenfalls zu Google Fotos hinzufügen. Dafür öffne ich am Computer die Seite photos.google.com und melde mich mit meinen Zugangsdaten für das Google-Konto an. Hier sehe ich schon alle Bilder, die kurz zuvor vom Handy aus hochgeladen wurden. Ich klicke rechts oben auf “Hochladen” und dann auf “Computer”. Jetzt wähle ich den zuvor erstellten Ordner auf meinem Computer aus und lade alle Spiegelreflexkamera-Bilder hoch. Wenn ich damit fertig bin, befinden sich sowohl die Smartphone-Bilder als auch die Spiegelreflexkamera-Bilder meines Ausflugs in Google Fotos, also in der Cloud.

 

Ein Album erstellen

Jetzt möchte ich noch ein Album erstellen, in dem ich alle Bilder dieses Ausflugs sammle. Das kann ich entweder am Smartphone machen oder am Computer. Ich entscheide mich für den Computer, weil ich hier sowieso gerade angemeldet bin und die Arbeit am großen Bildschirm leichter fällt. Ich öffne wieder die Seite photos.google.com und klicke in der linken Spalte auf “Album” und dann rechts oben auf “Album erstellen”. Ein neues, leeres Album entsteht. Ich vergebe einen Namen, in meinem Beispiel passender Weise “Mainzer Sand” und klicke schlussendlich auf “Fotos hinzufügen”. Nun sehe ich alle Bilder, die jemals zu Google Fotos hochgeladen wurden, und ich kann per Mausklick die Bilder auswählen, die ich zu dem Album hinzufügen möchte. Ich wähle alle Bilder von meinem Ausflug, sowohl die Bilder, die vom Handy aus hochgeladen wurden, als auch die Bilder, die von der Spiegelreflexkamera stammen und vom Computer aus hochgeladen wurden. Danach klicke ich rechts oben auf “Fertig”. Jetzt habe ich alle Bilder meiner kleinen “Fotosafari” kombiniert in einem gemeinsamen Album.

Danach bearbeite ich meine Fotos oftmals. Hierzu gibt es zahlreiche Funktionen in Google Fotos. Dafür klicke ich ein Bild an, damit es in groß geöffnet wird. Rechts oben sieht man nun verschiedene Symbole, eines davon zeigt drei Schieberegler. Dahinter verbergen sich die Optionen zum Bearbeiten. Man kann Bilder beispielsweise drehen und zurechtschneiden, die Belichtung ändern, die Sättigung, den Kontrast und die Farben anpassen. Jede Option besitzt einen Schieberegler. Die mittlere Position des Schiebreglers ist die Originaleinstellungen, mit Schieben des Reglers aus der Skala nach links oder rechts wird die Einstellung geändert. Probieren Sie gerne aus und lassen Sie Ihr subjektives Empfinden spüren, welche Einstellung besonders gut aussieht. Es gibt keine Standard-Tricks, jedes Fotos bedarf einer individuellen Anpassung. Es gibt zwar auch eine Funktion “Automatisch verbessern”, aber Vorsicht, nicht immer führt diese zum bestmöglichen Ergebnis. Dadurch, dass ich Google Fotos verwende, kann ich nun alle Bilder, die mit der Spiegelreflexkamera gemacht wurden, auch auf dem Smartphone sehen. Dadurch kann ich sie beispielsweise per WhatsApp verschicken. Umgekehrt kann ich am Computer auf die Handyfotos zugreifen und diese bearbeiten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Synchronisierung bzw. Synchronisation.

 

Kurs mit vielen Filmen

Zu all diesen Vorgängen (Hochladen, Alben erstellen, Bearbeiten etc.) haben wir natürlich Filme im Angebot. Wenn Sie ein Levato-Mitglied sind, finden Sie die passenden Filme in unserem Kurs namens “Fotos”. Darin zeigen wir, wie man die Smartphone-Bilder mit Google Fotos sichert, wie man vom Computer aus darauf zugreift, wie man Alben erstellt und Bilder bearbeitet.

Hier geht es zum Fotos-Kurs

Das Vorgehen mit Google Fotos kann nicht nur genutzt werden, um Bilder vom Smartphone und von der Digitalkamera in einem Album zu vereinen. Sondern es kann auch benutzt werden, um Fotos vom Handy auf den Computer zu übertragen. Dazu haben wir einen kostenfreien Film erstellt:

 

Tipp: Wer mehr über das europaweit einzigartige Naturschutzgebiet Mainzer Sand erfahren möchte, kann sich auf der Seite www.akumwelt.de/mainzer-sand umfangreich informieren.

 

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In einer Zusammenarbeit zwischen diesem Magazin und Levato verfassen Andreas Dautermann und Kristoffer Braun regelmäßig Beiträge für diesen Blog. Ihre Themen: Computer, Internet und Smartphone. Auf www.levato.de helfen sie älteren Menschen beim Umgang mit neuen Medien und Technologien. Dafür wurden sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Weitere Hilfestellungen zu Computer, Internet und Smartphone gibt es auf www.levato.de.

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