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Wir haben das Problem mit unserem Newsletter immer wieder, dass uns Leser und Mitglieder anschreiben, wo denn der montägliche Rundbrief bleibt. Wir antworten dann, dass wir den Newsletter ordentlich verschickt haben, er ging raus. Es liegt also an der Empfänger-Seite. Das Problem ist oftmals, dass der Spam-Filter falsch und/oder zu extrem reagiert. Dann fischt er auch normale, seriöse E-Mails heraus. Diese falsche Filterung ist in gewisser Weise eine Beleidigung für die eigentlich seriöse E-Mail, die leider niemals zugestellt wurde. Auch kommt damit der Absender plötzlich ungewollt in Verruf und in eine Verteidigungsposition.

E-Mail falsch als Spam erkannt

Vielleicht ist Ihnen das ja auch schon einmal passiert, dass Sie einer oder einem Bekannten eine E-Mail schreiben wollten, der/die Bekannte schaut in seinen Posteingang: und findet nichts. Kurz darauf schaut er/sie in den Order mit den Spamverdachtsfällen und dort liegt dann Ihre Mail, die da fälschlicherweise gelandet ist. Als nächstes spricht der/die Bekannte Sie dann ein klein wenig vorwurfsvoll, wenn auch oft eher spaßig, darauf an: “Was schickst Du mir denn für Viren!”

Es gibt einen Weg, dies zu verhindern. Man kann die Einstellungen beim eigenen E-Mail-Anbieter so tätigen, dass ausgewählte E-Mail-Adresse immer in den Posteingang durchgestellt werden und niemals durch den Spam-Filter aussortiert werden. Das ist eine sehr hilfreiche Sache! Notieren Sie sich das oder üben Sie das Ändern dieser Einstellung! Zur Erinnerung: Nur der Empfänger einer Mail kann vorbeugend diese Maßnahmen ergreifen. Als Absender einer Mail können Sie nicht dafür sorgen, dass die Mail auch auf jeden Fall zugestellt wird.

E-Mail an Filter vorbeileiten

Das Entscheidende ist, dass diese Einstellung direkt beim E-Mail-Anbieter getätigt wird. Das heißt, man geht auf die Internetseite des eigenen E-Mail-Anbieters, zum Beispiel www.GMX.de, und meldet sich dort mit den Zugangsdaten an. Zwar kann man diese Einstellungen auch im E-Mail-Programm, das man zum Abrufen nutzt, tätigen. (Sofern Sie ein E-Mail-Programm wie zum Beispiel Thunderbird oder Outlook benutzen.) Doch diese Filter-Einstellung im E-Mail-Programm ist weniger machtvoll, sie fungiert nur in zweiter Instanz. Die oberste Vollmacht hat der Spam-Filter beim E-Mail-Anbieter. Wenn dort eine Adresse als “erwünscht” markiert wird, darf sie immer diesen ersten Spam-Filter passieren. Die “Erwünscht”-Markierung geschieht, indem die erwünschte E-Mail-Adresse in das Adressbuch direkt beim E-Mail-Anbieter eingetragen und/oder in die sogenannte “Whitelist” aufgenommen wird. Die Whitelist ist zu deutsch die Weiße Liste, auf ihr stehen die erwünschten Adressen mit Sonderrechten zum Passieren des Spam-Filters.

Das hilft natürlich auch für unseren Newsletter. Wenn unser Rundbrief manchmal oder sehr oft nicht bei Ihnen ankommt, wird dieser Tipp ganz sicher helfen. Wenn unsere E-Mail-Adresse newsletter@levato.de im Adressbuch und auf der Whitelist steht, dann bekommen Sie garantiert jeden Montag unsere Informationen 🙂

Unsere 5 Levato-Filme zeigen, wie das Vorgehen funktioniert:

Falschen Spam verhindern (Für: AOL, Gmail, GMX, Web.de, T-Online)

(Die Filme sind nur für Mitglieder verfügbar.)

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In einer Zusammenarbeit zwischen diesem Magazin und Levato verfassen Andreas Dautermann und Kristoffer Braun regelmäßig Beiträge für diesen Blog. Ihre Themen: Computer, Internet und Smartphone. Auf www.levato.de helfen sie älteren Menschen beim Umgang mit neuen Medien und Technologien. Dafür wurden sie bereits mehrfach ausgezeichnet.

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