Moderne Kursbücher können auch elektronisch sein. Foto: epd

Moderne Kursbücher können auch elektronisch sein. Foto: epd

» Kursbücher schreiben keine Richtungen vor. Sie geben Verbindungen an, und sie gelten so lange wie diese Verbindungen. So versteht die Zeitschrift ihre Aktualität«. Dieser Sentenz von Hans Magnus Enzensberger aus dem ersten Kursbuch von 1965 fühlt sich das neue Kursbuch besonders verpflichtet. Nach seiner Gründung entwickelte sich das Kursbuch zunächst zu dem meinungs- bildenden Organ der alten Bundesrepublik. Nach mehreren Verlags- und Heraus- geberwechseln wurde es Mitte 2008 eingestellt. Seit Februar 2012 erscheint das Kursbuch wieder viermal jährlic im ursprünglichen Gewand mit neuer publizistischer Verve. Und wie das alte Kursbuch möchte es zu drängenden Themen der Zeit gegensätzliche Positionen zu Wort kommen lassen, ein Organ der Perspektivenvielfalt sein und Verbindungen zwischen ihnen suchen. Die Beiträge stammen von internationalen Autoren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien. Wer das neue Kursbuch liest, sollte Lust haben auf Widersprüche, Paradoxien und Anomalien als die entscheidenden Antriebskräfte moderner Gesellschaften und den Mut haben, die Konsequenzen selber zu ziehen. Das neue Kursbuch stellt sich gegen patente Lösungen und ideologische Schemata. Es hat Zeit für informierte Gelassenheit und gibt der Vielfalt kompetenter Sicht weisen ihren Raum.

Kursbuch 185 “Fremd sein”, erscheint im Frühjahr 2016

Kursbuch 186: “Stadt.Ansichten, erscheint im Jun 2016