Hohe pyschische Belastungen setzen vielen Beschäftigten zu. Foto: epd

Hohe psychische Belastungen setzen vielen Beschäftigten massiv zu. Foto: epd

Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes haben in den vergangenen Jahrzehnten dazu beigetragen, Fehlbelastungen zu reduzieren, sodass immer weniger Beschäftigte aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen frühzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen. Ein Stiefkind war bislang die Psyche. Die BAGSO hat einen kostenlosen Ratgeber zu diesem Thema herausgebracht.

Noch relativ neu ist allerdings der Trend, dass stattdessen immer mehr Beschäftigte aufgrund psychischer Erkrankungen längere Zeit arbeitsunfähig werden oder endgültig nicht mehr in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sodass sie eine Erwerbsminderungsrente in Anspruch nehmen müssen. Einen Grund dafür sehen Arbeitswissenschaftler vor allem darin, dass die modernen Lebens- und Arbeitsbedingungen unsere geistigen und psychischen Kräfte besonders stark beanspruchen und es auch hier zu gesundheitsschädlicher Überlastung kommen kann. Dadurch könnte die Lebensqualität vieler Menschen im Alter zukünftig wieder sinken.

Heute sind die Betriebe aufgefordert, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass die Menschen dort möglichst gesundheitsförderlich und altersgerecht arbeiten können.2 Gleichzeitig ist aber auch jeder Einzelne angesprochen, sich selbstverantwortlich um seine Gesundheit, sein körperliches und psychisches Wohlergehen zu kümmern. Damit schaffen Sie die Grundlage, bis ins hohe Alter möglichst selbstbestimmt leben zu können.

Die BAGSO hat einen Ratgeber herausgebracht, der hier kostenlos zum Download zur Verfügung steht.