Dr. Daniel von Borries - Mitglied des Vorstands der ERGO Versicherungsgruppe AG setzt auf das Geschäft mit Zusatzversicherungen.  Foto: PR

Dr. Daniel von Borries – Mitglied des Vorstands der ERGO Versicherungsgruppe AG, setzt auf das Geschäft mit Zusatzversicherungen. Foto: PR

Es sind die kleinen Beiträge, die dem Versicherer Ergo direkt ein sattes Umsatzplus bescheren, verkündete Daniel von Borries, der neue Vorstandsvorsitzende des Direktversicherers aus Franken. Vor allem im Gesundheitsbereich ist es dem Unternehmen gelungen, sich mit seiner Strategie, leicht verständliche Produkte zu verkaufen, am stark umkämpften Markt zu behaupten.
Das kann auch die Kunden erfreuen, denn sie erhalten Versicherungsschutz häufig für einen günstigeren Tarif als bei einem Unternehemn mit einem weitaus aufwendigeren Vertriebssystem. Nach wie vor ist der Abschluss einer Versicherung am Telefon einer der erfolgreichsten Vertriebswege des Direktversicherers, der lange Jahre als Partner das Magazins sechs+sechzig begleitete. Natürlich muss dann auch das Produkt schnell und einfach zu erklären sein. Lebensversicherungen nach dem Modell Riester oder Rürüp scheiden dafür aus, erläuterte von Borries.
4,4 Millionen Kunden nutzten die Produkte des Direktversicherers 2013. Welche Versicherungen schließen diese besonders gerne ab? Vor allem die Zahnzusatzversicherung war sehr beliebt. Denn es gibt die Möglichkeit, eine solche Police abzuschließen, wenn der Schadensfall bereits eingetreten ist. Allerdings sei inzwischen eine “gewisse Marktsättigung eingetreten”, erklärte von Borries. Die Sterbegeldversicherung ist ein gut funktionierendes Geschäft, ebenso wie einige Varianten von Lebensversicherungen, die sich an die Zielgruppe 50 plus wenden.
Die Ergo direkt ist übrigens das Unternehmen in der Ergo Gruppe, das im Internet am erfolgreichsten aktiv ist. Darauf sei man am Firmensitz an der Stadtgrenze Nürnberg-Fürth besonders stolz.
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