Beim Elektrorad fällt das Augenmerk besonders auf den Akku. Kühlt dieser auf Temperaturen unter zehn Grad, verliert er an Kapazität – die Reichweite verringert sich abhängig vom jeweiligen Modell
um bis zu 40 Prozent. Der VCD rät, den Akku nach jeder Fahrt abzunehmen und ins Büro oder die Wohnung mitzunehmen. Auch während der Fahrt ist der Akku Kälte ausgesetzt. Was hilft, doch bisher kaum geläufig ist: Den Akku in Dämmstoffe wie Neopren einpacken. Wird das Elektrorad über Winter eingelagert, muss der Abstellraum wärmer als zehn Grad sein. Andernfalls sollte der Akku abgenommen werden. Hierbei ist wichtig, Herstellerangaben zu beachten. In der Regel sollte ein Akku etwa halb voll gelagert werden. Da er sich minimal selbst entlädt, ist es empfehlenswert, alle drei Monate auf etwa 60 Prozent der Akku-Kapazität nachzuladen.
Egal ob Rad mit oder ohne eingebautem Motor: Vor dem Einmotten gilt, das Rad von Schmutz und Dreck zu befreien und bewegliche Teile einzufetten. Die Reifen sollten vorab noch einmal aufgepumpt werden, das schützt den Mantel vor Rissen und erhöht seine Lebensdauer. Für alle, die nicht selbst Hand anlegen wollen, bieten Fachhändler und Fahrradwerkstätten häufig günstige Angebote für einen Wintercheck.