In der Süddeutschen Zeitung ist ein Artikel über die Seniorenpresse erschienen. Im Netz findet sich leider nur die Kurzfassung, aber ich habe ich die Langfassung im Print gelesen.
Ich könnte mich jetzt über den Sinn und Unsinn solcher Maßnahmen, Meldungen nur verkürzt im Internet wiederzugeben auslassen, aber das ist gar nicht mein Thema. Es geht mir darum, dass es sich bei der Zusammenstellung um lauter Statements von Großverlagen gehandelt hat. Unser Magazin 66 kam leider nicht vor, obwohl wir seit zehn Jahren erfolgreich auf dem Markt sind und uns großer Beliebtheit bei der Zielgruppe erfreuen, wie ich aus vielen Rückmeldungen weiß.
Deswegen habe ich ausnahmsweise die Redakteurin in München angerufen und sie auch sofort ans Telefon bekommen. Lob für den direkten Draht zur Autorin. Sie war sehr nett und meinte, das Magazin 66 sei einer Kürzung zum Opfer gefallen, weil unser Modell nicht ganz alltäglich ist. Ja, wenn das so ist.
Trotzdem finde ich es schade, dass wir nicht zu Wort kamen. Ich hätte gern erklärt, dass es ein sozialer Aspekt ist, das Magazin für ältere Menschen kostenlos zu verteilen. Schließlich sind das nicht alles reiche Leute. Es gibt eine wachsende Zahl Rentner, die am Existenzminimum leben. Auch sie haben Anspruch auf Information.
Na ja, die Autorin verprach, uns vielleicht einmal zu einem ähnlichen Thema zu befragen. Ich würde mich darüber freuen. Es kursiert so viel Unsinn über die Senioren in den Medien. Da würde ich gerne etwas über unsere Erfahrungen erzählen und die waren fast immer positiv und motivierend.