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Ihre Stimme für die Anwältin der Frauen und Älteren

Zwei, die maßgeblich daran beteiligt waren, dass die erste Plauderbank im Nürnberger Zentrum steht: Gabi Penzkofer-Röhrl vom Magazin sechs+sechzig (links) und Renate Backhaus vom SeniorenNetzwerk Altstadt.

Über viele Jahrzehnte hat sich Gabi Penzkofer-Röhrl für die Rechte von denen eingesetzt, die zu wenig zu Wort kommen oder benachteiligt sind: für die Gleichberechtigung von Frauen, für Frauen in Not und heute insbesondere für die Teilhabe von Älteren am gesellschaftlichen Leben. Nun wurde die Nürnbergerin für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2026 vorgeschlagen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Gabi Penzkofer-Röhrl mit Ihrer Stimme beim Online-Voting (siehe unten) für diese Auszeichnung unterstützen und damit ein Zeichen der Anerkennung für eine Frau setzen, die sich über viele Jahre hinweg für andere engagiert hat.

Heute tut sie das u.a. für unser Magazin sechs+sechzig: Seit mittlerweile zehn Jahren setzt sie sich im Vorstand unseres Vereins unermüdlich für die Interessen und die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen ein. Mit ihrer Erfahrung, ihrem sozialen Engagement und ihrem Einsatz trägt sie wesentlich dazu bei, die Lebenssituation von Seniorinnen und Senioren in Nürnberg zu verbessern.

Vom Paritätischen Bayern vorgeschlagen

Vom 1. bis 29. Oktober 2026 läuft die öffentliche Online-Abstimmung über den Publikumspreis. Fast 500 engagierte Projekte und Persönlichkeiten aus ganz Deutschland stehen zur Wahl. Der Deutsche Engagementpreis vereint die rund 650 Engagementpreise in Deutschland. Für den Publikumspreis werden ausschließlich Personen und Projekte nominiert, die bereits mit einem solchen Preis ausgezeichnet wurden. Im vergangenen Jahr beteiligten sich knapp 100.000 Menschen an der Abstimmung. Gabi Penzkofer-Röhrl wurde vom Luise Kiesselbach Preis, mit dem sie 2025 vom renommierten Paritätischen in Bayern ausgezeichnet wurde, für den Publikumspreis vorgeschlagen.

Gabi Penzkofer-Röhrl bei der Verleihung des Luise Kiesselbach Preises. Foto: Der Paritätische Bayern

Stimme der Frauen im Nürnberger Stadtrat

Bürgerschaftliches Engagement prägt ihr Leben seit der Studienzeit. Damals setzte sie mit Gleichgesinnten an der Universität eine spezifische Seminarreihe mit Frauenthemen durch, 1977 schloss sie sich der Initiative für ein selbstverwaltetes Frauenhaus in Nürnberg an. Die Verhandlungen mit der Stadt waren erfolgreich, 1979 konnte das Frauenhaus eröffnet werden. Penzkofer-Röhrl blieb diesem 37 Jahre lang, erst als freie Mitarbeiterin, dann als Sozialpädagogin und sechs Jahre lang als Geschäftsführerin treu.

Parallel begann 1990 ihre politische Laufbahn: Sie wurde Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und 2002 Stadträtin. Hier setzte sie sich als frauenpolitische Sprecherin für die Unterstützung der Nürnberger Frauenprojekte, die Umsetzung der europäischen Gleichstellungscharta und die Umsetzung der Istanbul Konvention gegen Gewalt an Frauen in Nürnberg sowie für familienfreundliche Arbeitszeiten und die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen ein. Als engagiertes Mitglied im Ausschuss für Frauen- und Gleichstellungsangelegenheiten des Deutschen Städtetags konnte sie Erfahrungen aus anderen Städten umsetzen und Nürnberger Erfahrungen weitergeben.

Aktuell engagiert sie sich vor allem für die Belange der SeniorInnen. Als Schnittstelle zwischen Stadtseniorenrat, Seniorenamt und Stadt war sie maßgeblich daran beteiligt, dass der deutsche Seniorentag auch in Nürnberg zur Institution wurde. Und zusammen mit ihren MitstreiterInnen des Magazins sechs+sechzig und inzwischen vielen Ehrenamtlichen und kommunalen Unterstützern hat sie dafür gesorgt, dass in Nürnberg und der Region ein Netz von Plauderbänken entstanden ist, dass ältere Menschen miteinander und mit jüngeren ins Gespräch bringt.

Engagement als Lebensinhalt

Oder, um sie selbst resümierend und gleichzeitig vorausblickend zu Wort kommen zu lassen: „Es geht mir darum, Gewalt gegen Frauen und Kinder weiterhin effektiv zu bekämpfen. Es geht mir um Geschlechtergerechtigkeit und die Durchsetzung von Frauenrechten auf allen Ebenen. Ich bin überzeugt: Frauen müssen nicht mehr gefördert werden als Männer, sondern ermutigt werden, ihren eigenen Weg zu gehen. Und ich stehe für und soziale und kulturelle Teilhabe für alle, gleich welchen Geschlechts, welcher Herkunft und welchen Alters: KeineR darf verloren gehen. Das ist mein Lebensziel.“

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Gabi Penzkofer-Röhrl mit Ihrer Stimme unterstützen. Die Abstimmung dauert nur wenige Minuten, damit helfen Sie mit, ihr außergewöhnliches Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen.

 ➡️ Hier können Sie abstimmen: Zum Publikumsvoting des Deutschen Engagementpreises oder auf WhatsApp unter dern Tel.-Nr. 0160 5518413.

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