Dass man beim Surfen im Internet Spuren hinterlässt, das hat vermutlich jeder schon einmal gehört. Solange man sich am eigenen, heimischen Computer befindet, ist das zumindest nicht gefährlich. Unschön ist es aber trotzdem, wenn Internetseiten und Unternehmen verfolgen können, auf welchen Seiten ich mich bewege und welche Produkte mich interessieren.
Noch kritischer und vor allem wirklich gefährlich wird es, wenn man sich an einem fremden Computer befindet – zum Beispiel in einem Hotel, im Internet-Café, im Kopiergeschäft oder bei Bekannten. Hier könnten andere Personen später sehen, welche Seiten man besucht hat, wo man sich angemeldet hat oder gar welche Dateien man heruntergeladen hat.
Beachten Sie diese 6 Tipps, insbesondere, wenn Sie einen Computer nutzen, der nicht Ihnen gehört. Aber auch für das Surfen am eigenen Computer sind die Tipps Nummer 3-5 sehr sinnvoll!
1. Browserverlauf löschen
Den Browserverlauf (oft auch „Chronik genannt) kennen sicher fast alle. Der Browser zeichnet standardmäßig alle besuchten Internetseiten auf und speichert diese in einem Verlauf. Das ist wie ein kleines Tagebuch und hilft, zuvor besuchte Seiten wieder zu finden, schneller zu laden und dort eingegebene Passwörter nicht jedes Mal neu eintippen zu müssen. Vielen Menschen ist es aber sehr unangenehm, wenn das eigene Surfverhalten derart aufgezeichnet wird. Alle Browser bieten aber auch die Möglichkeit, diesen Verlauf zu löschen. Vor allem dann, wenn Sie an einem fremden Computer das Internet nutzen, sollten Sie das unbedingt tun. Denn nur so kann niemand nach Ihnen sehen, welche Seiten Sie besucht haben und welche Passwörter Sie eingegeben haben. Am besten löschen Sie nicht nur den Verlauf der besuchten Seiten, sondern auch die sogenannten temporären Dateien und eventuell gespeicherte Formular-Daten. Was genau das ist, das zeigen wir in unserem passenden Erklärfilm (auch für Nicht-Mitglieder verfügbar):
Wie kann ich den Browserverlauf löschen
2. Download-Ordner leeren

3. Immer abmelden, also „ausloggen“

4. Inkognito-Modus nutzen

Was ist die Chronik? (Inklusive Inkognito-Modus)
5. Adblocker

Aber es hat einen weiteren Nebeneffekt, der in Zusammenhang mit dem Schutz Ihrer Daten stehen: Viele Werbetreibende im Internet sind sehr clever und erkennen aufgrund unterschiedlicher Analysen, welche Werbeanzeigen für Sie interessant wären. Wenn Sie für Ihren Partner ein Geschenk planen und sich im Internet darüber informieren, dann wird in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder Werbung auf Internetseiten eingeblendet, die das Produkt Ihrer Geschenkidee bewerben. Im ungünstigen Fall sieht dann der Partner auf Ihrem Computer in vielen Werbeanzeigen sein zukünftiges Geschenk. Mit einem Adblocker werden keine Werbeanzeigen mehr eingeblendet und Ihre Recherche für das Geschenk bliebe verborgen. Ein Adblocker kann also auch eine Form des Datenschutzes sein. Wie ein Adblocker (Werbeblocker) installiert wird und wie er funktioniert, das zeigen wir in unserem passenden Erklärfilm (nur für Mitglieder verfügbar):
Wie installiere ich einen Adblocker (Werbeblocker)?
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In einer Zusammenarbeit zwischen diesem Magazin und Levato verfassen Andreas Dautermann und Kristoffer Braun regelmäßig Beiträge für diesen Blog. Ihre Themen: Computer, Internet und Smartphone. Auf www.levato.de helfen sie älteren Menschen beim Umgang mit neuen Medien und Technologien. Dafür wurden sie bereits mehrfach ausgezeichnet.
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