Der Landshuter Manfred Tasché hat sich der Musik der Sechziger und Siebziger Jahre verschrieben und schreibt dazu ein eigenes Blog im Netz. Wir wollten wissen, warum er so viel Zeit in diese Musik der Vergangenheit investiert.

Wozu schreiben Sie Ihren Blog, an wen richtet er sich?

The beat goes on: Manfred Tasché.

Ich wollte immer schon über Rock- und Popmusik schreiben, hatte aber noch nicht das passende Medium gefunden. Nachdem ich mich aber näher mit dem Begriff Weblog beschäftigt hatte, und herausgefunden habe, dass es im Grunde nichts anderes, als ein Internet-Tagebuch ist, war mir klar, dass ich dieses System auch als ein Journal nutzen kann. Ich schreibe also kein Tagebuch, sondern Storys über die Musik der 60iger und 70iger Jahre. eine Haupt-Zielgruppe dürfte in erster Linie die Generation 50plus sein. Nach oben und unten hin offen. Also eigentlich für jeden, der sich für die Musik, und
für die Künstler aus dieser Zeit interessiert.

Haben Sie einen persönlichen Bezug zu dieser Musik?
Ja, ich bin mit dieser Musik aufgewachsen. Allerdings habe ich die Musik nicht nur konsumiert, sondern auch sehr viel darüber gelesen. Über die Jahrzehnte hinweg, habe ich mir nicht nur Fachwissen angeeignet, sondern war so von der Musik beeinflusst, dass ich selbst Musiker geworden bin. Ich spiele Gitarre in einer Band die, Sie werden jetzt überrascht sein, die Musik der 60iger und 70iger Jahre spielt.

Innerhalb Ihres Blogs haben Sie auch ein eigenes Radioprogramm zusammengestellt. Nennen Sie uns doch mal drei typische Lieder, die bei Ihnen gespielt werden, und die jeder kennt.
Zu hören sind zum Beispiel die Beatles mit Hey Jude, die Rolling Stones mit Honky Tonk Women oder Credence Clearwater Revival mit Proud Mary. Das Programm läuft übrigens rund um die Uhr, und wird regelmäßig aktualisiert.

Wie kann man so eine Radiostation im Internet oder mit einem Radio eigentlich nutzen?
Mein Radioprogramm ist mit jedem Internet-Computer zu empfangen. Hört sich natürlich besonders gut an, wenn man ein paar vernünftige Lautsprecher angeschlossen hat. Wer zuhause ein WLAN- Netzwerk hat, also einen kabellosen Internetempfang, kann auch mit jedem WLAN-fähigen Radio die Musik empfangen.

Wie oft schreiben Sie etwas in Ihren Blog?
An jedem Monatsersten schreibe ich eine etwas ausführlichere Story über einen Song, über eine Band oder einen Musiker. Dazu suche ich im Internet noch ein
passendes Video. Im Laufe des Monats schreibe ich zusätzlich kürzere Artikel, die für meine Leser von Interesse sein könnten. Das heißt, dass ich je nach aktuellen Ereignissen ca. 4 – 6 Artikel im Monat veröffentliche. Das Schöne an einem Blog ist, dass alles was ich schreibe, im Archiv bleibt. Man kann also nichts versäumen. Zusätzlich hat man mit der „Suchen“ Funktion die Möglichkeit einen Begriff, wie zum Beispiel „Beatles“, einzugeben, und es erscheinen alle bereits geschrieben Artikel in dem die Beatles vorkommen.


Kann man den Blog abonnieren?

Die, die sich im Internet auskennen, können sich per RSS-Feed informieren lassen, ob ich einen neuen Artikel geschrieben habe. Ansonsten einmal pro Woche reinschauen, ob es etwas Neues gibt. Aber wie gesagt, man kann ja nichts verpassen, da alles im Archiv bleibt. Am Schluss eines Artikels hat jeder die Möglichkeit einen Kommentar abzugeben. Egal wie kurz oder lang, ich freue mich über jeden Kommentar.

Weitere Infos: www.rock-and-blog.de