Einen Dirigenten wie Kahchun Wong kann man kaum für ein Hauskonzert gewinnen. Aber ein Solist mit einem guten  Programm bringt die Menschen zusammen. Foto: Michael Matejka

Es ist eine charmante Idee. Kürzlich wurde das Konzept der Hauskonzerte sogar in größeren Städte eingesetzt, um an den großen Komponisten Ludwig van Beethoven zu erinnern und das Jubiläumsjahr zu seinem 250. Geburtstag einzuläuten. Hauskonzerte sind etwas ganz besonderes. Auf der Messe inviva 2020 im Nürnberger Messezentrum wird Ursula Röckelein aus Erlangen-Eltersdorf berichten, wie sie ihr Wohnzimmer zu einem Konzertsaal umgestaltete und Menschen aus der Nachbarschaft zum gemeinsamen Musikgenuss einlädt.

Miteinander- Wege aus der Einsamkeit ist das zentrale Thema auf der Magazin sechs+sechzig Bühne bei der inviva am Freitag, 28. Februar. Und um dieses Gemeinschaftserlebnis geht es auch der engagierten Konzert-Organisatorin im Ruhestandsalter. Der Erfolg gibt ihr recht. Die Veranstaltungen sind immer gut besucht. Natürlich muss man sich vorher anmelden, wenn man bei Ursula Röckelein zu Gast sein möchte. Doch weiss sie trotzdem nie, wer kommt. Sie vertraut darauf, dass es klappt.

Wie sie zu ihren Künstlern kommt, zu welchen Konditionen sie Gäste zum Hauskonzert ins Wohnzimmer einlädt, welche Erfahrungen sie gemacht und vieles mehr, erfahren die Besucher auf der inviva beim Talk, der von sechs+sechzig Chefredakteurin Petra Nossek-Bock moderiert wird.

Termin

inviva 2020, Freitag, 28.2.2020, 11-11.30 Uhr, Magazin sechs+sechzig Bühne

Das Aufmacher Foto von Michael Matejka zeigt die Nürnberger Symphoniker beim Benefizkonzert 2019.