Wenn der Angehörige seine Wünsche nicht mehr äußern kann, können Pflegende und Behandelnde einige davon erfüllen – vorausgesetzt, es gibt eine Patientenverfügung. Schnell angekreuzte Vordrucke allerdings reichen kaum aus, denn bei ihnen besteht die Gefahr, dass sie nicht als eindeutige Willensäußerung anerkannt werden. Für eine wirkungsvolle Vorsorge ist eine intensivere Auseinandersetzung mit sensiblen Themen deshalb unerlässlich. Eine Hilfestellung hierfür bietet „Das Vorsorge-Handbuch. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Testament“ der Verbraucherzentrale NRW. Der Ratgeber erscheint in Kooperation mit der ZDF-Sendung WISO.
Das Buch erklärt Nutzen und Grenzen der verschiedenen Verfügungen und behandelt dabei viele Themen: vom Wunsch nach Einleitung und Beendung bestimmter medizinischer Maßnahmen über die Sorgerechtregelung für Kinder bis hin zur Planung der Nachlassteilung. Die Leserinnen und Leser erfahren genau, welchen formalen Anforderungen die Dokumente entsprechen müssen und wie die Willensbekundungen ineinander greifen. Anleitungen, Fragebögen, erläuterte Textbausteine und Formulare helfen dabei, die eigene Vorsorge strukturiert und Schritt für Schritt zu gestalten.
Das Buch im A4-Format mit heraustrennbaren Formularen, Fragebögen und Anleitungen für die individuelle Willensbekundung hat 184 Seiten und kostet 12,90 Euro.
Bestellmöglichkeiten:
Im Online-Shop unter www.verbraucherzentrale-ratgeber.de oder unter (0211) 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.