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Bürgerbusse sind für Ältere oft die einzige Chance auf Teilhabe

In Deutschland rollen immer mehr Bürgerbusse. Allein in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gingen 2014 bereits jeweils drei neue Linien an den Start, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Bürgerbus-Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit 118 Verbindungen, bundesweit liegt ihre Zahl bei 250. Die erste Bürgerbus-Linie in Deutschland wurde 1985 nach dem Vorbild der Niederlande gegründet.

Mit dem Bürgerbus zum Einkaufen: Für viele ältere Menschen auf dem Land die einzige Chance dazu.  Das Prinzip Bürgerbus beruht auf sozialem Engagement, die Fahrer sind ehrenamtlich tätig. Foto: epd
Mit dem Bürgerbus zum Einkaufen: Für viele ältere Menschen auf dem Land die einzige Chance dazu. Das Prinzip Bürgerbus beruht auf sozialem Engagement, die Fahrer sind ehrenamtlich tätig. Foto: epd

In Deutschland rollen immer mehr Bürgerbusse. Allein in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gingen 2014 bereits jeweils drei neue Linien an den Start, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Bürgerbus-Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit 118 Verbindungen, bundesweit liegt ihre Zahl bei 250. Die erste Bürgerbus-Linie in Deutschland wurde 1985 nach dem Vorbild der Niederlande gegründet.
Bürgerbusse werden insbesondere in ländlichen, strukturarmen Regionen eingesetzt, die vom öffentlichen Personennahverkehr abgeschnitten sind. Betrieben werden sie von Freiwilligen, die sich in Vereinen zusammenschließen und die Fahrten organisieren. Finanziert werden die Fahrzeuge von den Gemeinden, in denen sie eingesetzt werden. Heiner Häntze, Geschäftsführer von VoluNation: „Bürgerbusse sind auf den Dörfern gerade für ältere Menschen ohne Auto die einzige Möglichkeit, zum Arzt, Friseur oder den nächsten Supermarkt zu kommen.“
Wer auf dem Dorf wohnt und einkaufen will, muss das Auto nehmen. Wenn er denn eins hat - oder den Bürgerbus, den manche Gemeinden eingerichtet haben. Wo keine Geschäfte mehr existieren und auch keine Buslinie, da schreiten Bürger zur Tat und fahren selbst.
Wer auf dem Dorf wohnt und einkaufen will, muss das Auto nehmen. Wenn er denn eins hat – oder den Bürgerbus, den manche Gemeinden eingerichtet haben. Wo keine Geschäfte mehr existieren und auch keine Buslinie, da schreiten Bürger zur Tat und fahren selbst.

Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Bürgerbusse weiter steigen wird, da nach wie vor Bus- und Bahnlinien in ländlichen Gebieten stillgelegt und Dorfläden oder Arztpraxen geschlossen werden. Dem ehrenamtlichen Engagement der Bürgerbus-Freiwilligen verdanken viele die einzige Möglichkeit, das eigene Dorf zu verlassen.

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