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Er läuft und läuft und läuft…?

Rollatoren helfen Menschen mit Gehbehinderung im Alltag mobil zu bleiben. Es kommt deshalb auf den Rollator an, wenn man mal schnell zum Einkaufen fahren will. Nicht zu teuer soll er sein, aber auch nicht schlecht aussehen. Die Stiftung Warentest hat 15 Gefährte auf „Herz & Nieren“ getestet.

Auch dazu lässt sich ein Rollator gebrauchen. Foto:epd
Auch dazu lässt sich ein Rollator gebrauchen. Foto:epd

Ein komfortabler Rollator kostet schnell das Dreifache eines Kassenmodells. Entscheidend in puncto Komfort ist vor allem, ob es sich um einen Quer- oder einen Längsfalter handelt, stellt die Stiftung Warentest in ihrer Februar-Ausgabe von test fest. Für den Praxistest waren Rollator erfahrene Senioren im Einsatz.
Unfälle und Erkrankungen können das Gehen erschweren. Ein Rollator hilft mobil zu bleiben. Wie gut, hängt vom Modell und den eigenen Bedürf­nissen ab. Wer sich nur zuhause bewegt und auf ebenem Boden, der kommt mit jedem Rollator zurecht. Der Klassen­unterschied beginnt draußen. Traditionelle Gehhilfen sind oft schwerer über Kieswege zu schieben oder Bord­steine zu heben als moderne. Meist sind sie sper­riger und lassen sich schlechter für den Trans­port zusammenklappen. Traditionelle Rollatoren sind jene, die auf Rezept die Kasse finanziert. Moderne, etwas komfort­ablere kosten fast immer extra. Die test-Experten erklären, worauf Sie achten müssen. Im Interview mit Christine Gaszc­zyk vom Sozial­verband VdK erfahren Sie, an wen Sie sich wenden müssen, wenn Sie einen Rollator brauchen.
Ein Rollator ist eine Gehhilfe auf vier Rädern. Das eint sie alle. Doch es gibt große Unterschiede: Der Preis kann im Schnitt von 70 bis 400 Euro reichen, wobei hier das teuerste Modell, der Handicare Gemino nur die Note „Befriedigend“ bekam. Der günstige Bischoff & Bischoff Rollator B war nur „ausreichend“ und landete auf dem letzten Platz.
Testsieger war der Russka Vital für 299 Euro, ein so genannter Längsfalter, den man, anders als einen Querfalter, längs zusammenschieben und so bequem auch auf wenig Platz verstauen oder transportieren kann. Zusammengeschoben bleibt er, anders als andere, auch stehen.
Die 7 „guten“ unter den 15 getesteten Modellen sind nicht billig. Wer einen Rollator nur auf Rezept bekommt und sich den höheren Preis durch Draufzahlen nicht leisten kann, bekommt wahrscheinlich einen sperrigen, schwereren Querfalter. Die Zeitschrift erklärt, wer wie einen Rollator bekommt, wie man ihn einstellt und gibt einen guten Tipp: Im Internet lässt sich mitunter eine Menge Geld sparen.
Der ausführliche Test Rollatoren erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 31.01.2014 am Kiosk) und ist im Internet abbrufbar. 
 
 
Im Test: 15 Rollatoren, vom Stan­dard­modell für 70 Euro bis zum Premiummodell für 400 Euro. Davon lassen sich zehn modern und unkompliziert längs falten. Die übrigen fünf bedienen sich noch der veralteten Falt­technik und klappen quer zur Fahrt­richtung zusammen. Je sieben Rollatoren schnitten gut oder befriedigend ab, einer war nur ausreichend.
Text: Stiftung Warentest Homepage

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