Die Menschen in Deutschland werden zwar immer weniger, dafür aber immer älter. Foto: epd

Das sind die kürzlich veröffentlichen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (Destatis):
Im Jahr 2010 gab es in Deutschland 40,3 Millionen Haushalte mit rund 81,8 Millionen Haushaltsmitgliedern. Damit ist die Zahl der Privathaushalte seit April 1991 um 5 Millionen, die Zahl der Haushaltsmitglieder um gut 1,6 Millionen gestiegen.
Die durchschnittliche Haushaltsgröße ging zurück: 1991 lebten durchschnittlich 2,27 Personen in einem Haushalt, 2010 nur noch 2,03 Personen.
Nach den Ergebnissen des Mikrozensus gibt es in Deutschland kaum noch Haushalte, in denen drei und mehr Generationen unter einem Dach zusammenleben. Im Jahr 2010 wohnten in 1 % der Haushalte Eltern mit Kindern, deren Großeltern sowie in seltenen Fällen deren Urgroßeltern zusammen.
29 % der Haushalte waren Zweigenerationenhaushalte, in denen Eltern und ihre Kinder (auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder) oder Enkel zusammen lebten. Doch auch deren Anteil an den Haushalten insgesamt nimmt ab (- 9 Prozentpunkte gegenüber 1991).
2010 wohnten in gut 24 % der Haushalte ausschließlich Menschen im Seniorenalter ab 65 Jahren. In knapp 6 % der Haushalte lebten Senioren mit jüngeren Menschen unter einem Dach zusammen. Damit war in 30 % der Haushalte mindestens eine Person im Seniorenalter. Dieser Anteil ist gegenüber 1991 um 4 Prozentpunkte gestiegen.