Ob Demenz oder andere Leiden, die zur Pflegebedürftigkeit führen können: Wichtig ist eine gute Vorab-Information. Über den Ablauf der Pflegebegutachtung durch den MDK informiert ein nach der Pflegereform aktualisiertes Faltblatt.    Foto: epd

Für betroffene Senioren und deren Angehörige ist der Besuch des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) meist mit großen Fragezeichen verbunden. Eine neue Informationsschrift fasst zusammen, wie die Pflegebegutachtung durch den MDK abläuft und was sich im Zuge der seit 1.1.2017 geltenden Pflegereform geändert hat.

Welche Fragen werden z.B. von den Gutachterinnen oder Gutachtern gestellt? Und was ändert sich durch das neue Begutachtungsverfahrens in der Pflege? Nach dessen Einführung hat der MDK deshalb die Informationen für Versicherte und ihre Angehörigen aktualisiert. Erstmals werden die Informationen zur Pflegebegutachtung auch in leichter Sprache angeboten. In dem neuen Faltblatt “Informationen zur Pflegebegutachtung” informiert der MDK Nordrhein kurz und verständlich über die Pflegebegutachtung. Kompakt und übersichtlich finden Interessierte zudem die wichtigsten Fakten zu den neuen Pflegegraden. In einer Checkliste sind alle Infos für die Vorbereitung des Hausbesuchs auf einen Blick zusammengefasst. Das Faltblatt wird mit der Terminankündigung automatisch allen Versicherten vor dem Hausbesuch als Brief zugeschickt.

Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten liegt das Faltblatt auch in leichter Sprache vor. Der MDK Nordrhein setzt sich damit für ein barrierefreies Angebot von Informationen ein. Das Faltblatt gibt es außerdem auch in englischer, griechischer, italienischer, kroatischer, polnischer, russischer und türkischer Sprache.

Das Faltblatt “Informationen zur Pflegebegutachtung” steht auf der Homepage des MDK Nordrhein www.mdk-nordrhein.de und unter www.pflegebegutachtung.de zum Herunterladen bereit. Dort finden sich auch weitere Informationen zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff.