Ehrenamtliche Mitarbeiterin des MGH bei der Hausaufgabenhilfe mit Flüchtlingskindern der Übergangsklasse in der Mittelschule Röthenbach. Foto: Caritas

Ehrenamtliche Mitarbeiterin des MGH bei der Hausaufgabenhilfe mit Flüchtlingskindern der Übergangsklasse in der Mittelschule Röthenbach. Foto: Caritas

Deutschlandweit engagieren sich über 17.800 Frauen und Männer ehrenamtlich in den rund 450 Mehrgenerationenhäusern. Diese werden im Rahmen des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II des Bundesfamilienministeriums seit 2012 gefördert. „Die Mehrgenerationenhäuser (MGH) sind an vielen Orten zu einem unersetzlichen Begegnungsort für Menschen aller Generationen geworden“, macht Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig deutlich. Die große Vielfalt an Angeboten in den Mehrgenerationenhäusern für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft oder Kultur ist nur mit der Unterstützung der freiwillig Engagierten möglich.

Die Mehrgenerationenhäuser sind wichtige Koordinierungsstellen des lokalen, bürgerlichen Engagements. Die Freiwilligen können je nach Interesse vorhandene Angebote im Haus unterstützen oder selbst Kurse anbieten, Kindern bei den Hausaufgaben helfen oder Menschen im Alltag begleiten. Eine wichtige Rolle nimmt dabei der „Offene Treff“ ein: Er dient als erster Anlaufpunkt für alle, die sich engagieren wollen. Im Mehrgenerationenhaus Nürnberger Land in Röthenbach a. d. P. findet der „Offene Treff“ immer dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr statt. Hier begegnen sich Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Dank vieler Engagierter gibt es im Mehrgenerationenhaus in Röthenbach zahlreiche Angebote vom Leihgroßelternprojekt bis zu kleinen Alltagshilfen für Senioren. Davon profitiert das ganze Umfeld: „Das Mehrgenerationenhaus ist eine wichtige Anlaufstelle in einer Kommune. Hier wird das Engagement koordiniert und begleitet, so dass es eine vielfältige, gut abgestimmte und vernetzte Angebotsstruktur vor Ort gibt“, fasste beim letzten Treffen aller Einrichtungen ein Bürgermeister die positiven Auswirkungen für die Gemeinschaft zusammen.

Doch auch die Engagierten selbst profitieren stark: Die Freiwilligenarbeit stärkt die sozialen Kompetenzen und durch das vielfältige Schulungsangebot der Mehrgenerationenhäuser auch deren Fachwissen. Das Engagement der Freiwilligen geht sogar so weit, dass viele von ihnen mehr als nur ein Ehrenamt bekleiden.
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