Die Fakten zum Bundesfreiwilligen-Dienst (Bufdi
: Die Zahl der sind 2014 um mehr als 25% zurückgegangen.
– bei älteren BewerberInnen gingen die Zahlen um 51% gegenüber dem Vorjahr zurück.
– der Regel-Dienst dauert 12 Monate, kann auf Antrag aber auf 24 erweitert werden. 2013 wurden 9.547 Anträge auf Verlängerung genehmigt, 2014 nur noch etwas über 2.000 (=- 87%).
Der BFD soll ein Freiwilligendienst für alle Altersgruppen sein. In der Realität wird er deshalb zu einem Jugendfreiwilligendienst.
Darauf reagiert hat das Land Baden-Württemberg. Landesfamilienministerin Katrin Altpeter (SPD). hat einen Vorstoß ihres Landes beim Bundesrat initiiert: Dienste wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und der BFD sollen fortan über ein einziges Gesetz geregelt werden. Sie hofft damit, dass so die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen, das auch in Zukunft können. Da in der Praxis oft den Bedürfnissen der Freiwilligen angepasst werden, kommen Ältere weniger zum Zug, da die meisten Stellen für kürzere Zeiten ausgeschrieben werden. Bei Älteren sind aber vor allem längere Engagements gefragt, auch wenn sich die Anbieter der Freiwilligenstellen damit oft dem Verdacht aussetzen, wenn sie ältere Menschen beschäftigen. dass sie reguläre Jobs mit Bufdis ersetzen. Eine bundeseinheitliche Regelung, wer unter welchen Bedingungen für welche Dauer Freiwillige beschäftigten darf, würde gerade älteren Menschen den Zugang zum Freiwilligendienst wieder erleichtern.
Die genauen Zahlen finden Sie hier http://tinyurl.com/qc6e2h9
Noch freie Einsatzplätze in verschiedenen Städten, finden Sie hier: http://tinyurl.com/px2pw5t