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Kinder haben weniger Berührungsängste mit dem Tod als Erwachsene. Foto: Epd

Der Tod ist ein heikles Thema. Vor allem, wenn Kinder fragen: „Oma, warum ist Opa gestorben?“ Die meisten behelfen sich schneller und kurzer Antworten. Oder schweigen. Doch gerade dieses „Totschweigen“ macht Kinder unfähig, offen über das Thema zu sprechen und zu trauern, so das Ergebnis eines bundesweiten Modellprojektes der Malteser.
Deshalb fordern sie: Wer mit seinen Kindern oder Enkeln über den Tod und die Trauer spricht, klärt nicht nur auf, sondern gibt auch Kraft und Zuversicht.
Aber nicht nur Eltern und Großeltern sind aufgerufen, offen über den Tod zu sprechen. Auch Pädagogen sollten sich während ihrer Ausbildung mit dieser Thematik beschäftigen. Denn wie die Malteser bei ihrer Untersuchung feststellten, haben Kinder weniger Berührungsängste mit dem Tod als Erwachsenen vielleicht denken. Und je früher sie den Trauer-Prozess verstehen, desto offener gehen sie als Erwachsene mit dem Tod um.
Den ganzen Bericht finden Sie unter http://www.malteser.de/aktuelles/newsdetails/article/18683/102425.html