In den letzten Tagen war in den Medien besonders häufig über die Datensammel-Aktivitäten der USA, von Frankreich und Großbritannien zu lesen. Einige unserer Menschen haben uns bei Starthilfe50.de daraufhin kontaktiert und gefragt, was sie diesbezüglich unternehmen können, um Ihre eigenen Daten zu schützen.
Die ernüchternde Nachricht zu Beginn: es gibt keine Möglichkeit, sich vor den Regierungsorganisationen effektiv zu schützen. Die Multibillionen-Euro-Institutionen haben genug Ressourcen und genügend Know-How, um jede Technologie, die uns Privatnutzern zur Verfügung steht, zu entschlüsseln.
Auf der guten Seite, und das darf man bei all der Hysterie nicht vergessen, tun die Regierungen dies, um einen eigentlich guten Zweck zu verfolgen: die Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität. Der Zweck, das Ziel ist somit lobenswert, nur die ergriffenen Mittel sind nicht akzeptabel. Für uns normale Bürger ohne kriminelle Machenschaften ist somit die Datensammlung der Regierungen grundsätzlich gefahrlos: niemand wird unsere E-Mails wirklich lesen oder unsere Daten an Unternehmen verkaufen/weitergeben, da die Inhalte nicht krimineller oder terroristischer Natur sind. Die Aktivitäten der Regierungen sind darauf aus, speziell solche Inhalte herauszufiltern.
Ich will die aktuellen Vorfälle damit keineswegs rechtfertigen oder verteidigen. Meine Sätze haben nur zum Ziel, Ihnen als besorgte Bürger und Internetnutzer zu verdeutlichen, dass Ihre privaten Daten durch die aktuellen Vorfälle nicht in einer Art „gefährdet“ sind, wie es die Medien gerne aufblasen. Selbstverständlich ist das Vorgehen der verschiedenen Regierungsorganisationen nicht in Ordnung und verstößt gleich gegen mehrere ehtische und moralische Grundsätze, da wir alle zu Terror-Verdächtigen ernannt werden. Doch eine realer, greifbarer Einschnitt in unser privates Leben wird dadurch nicht entstehen.
Viel entscheidender ist immer noch der Schutz vor der sehr realen und äußerst alltäglichen Gefahr durch Spambetrugsversuche. Sichere Passwörter zu nutzen und die Erfahrung, getarnte kriminelle Aktivitäten im Internet zu erkennen, das sind Dinge, um die sich der Ottonormalnutzer des Computers viel eher Gedanken machen muss.
Hilfreiche Erklärfilme zum Thema „Sicherheit im Internet“ finden Sie bei Starthilfe50 unter:
http://www.starthilfe50.de/index.php/filme/sicherheit-im-internet
Autor: Andreas Dautermann von www.Starthilfe50.de