Damit das Fortkommen auf dem E-Bike auch Freude macht, vor dem Kauf aufgemerkt! Foto: Fotolia

Die sieben Tipps zum E-Rad-Kauf vom VCD:

  • Was für einen Akku brauche ich? Um das rauszufinden, sollte das E-Rad zuerst auf dem längsten Alltagsweg getestet werden. Denn Herstellerangaben zur Reichweite des Akku sind kaum eine Orientierung: Abhängig vom Gewicht, der Strecke und der eingestellten Unterstützungsstufe kann die Reichweite enorm schwanken.
  • Muss das E-Rad oft getragen werden? Wenn das Rad häufig in die Wohnung oder in den Keller getragen werden muss, sollte es nicht mehr als 20 kg wiegen und gut zu greifen sein. Wem das Tragen besonders schwer fällt, für den ist ein E-Rad mit „Schiebehilfe“  interessant. An Stufen und steilen Einfahrten macht sie per Knopfdruck das Schieben leichter.
  • Welche Schaltung soll es sein? Nabenschaltungen sind mit Hinterradantrieben schlecht kombinierbar, auch bei Mittelmotoren ist die Nabenschaltung nicht für jeden zu empfehlen, da sie bei Steigungen ab und an hakt. Kettenschaltungen hingegen können immer eingebaut werden, sind dafür aber etwas wartungsintensiver. Eine interessante Möglichkeit sind stufenlose Nabenschaltungen: Sie lassen sich unter Last gut schalten und sind wartungsarm.
  • Wenn eine Rücktrittbremse gewünscht ist: Wer auf die Rücktrittbremse nicht verzichten will, muss ein Modell mit Vorderrad- oder Mittelmotor wählen, denn nur diese sind mit  Rücktritt erhältlich.
    • Mehrere Nutzer eines E-Rads: Wenn sowohl Eltern als auch Kinder das E-Rad nutzen, sollte beim Kauf auf eine leichte und ausreichende Verstellbarkeit von Sattel und Lenker geachtet werden. Oftmals sehr gut anzupassen sind sogenannte Kompakträder.
    • Transport mit dem E-Rad: Achtung, ein E-Rad wiegt häufig allein schon 25 kg. Wenn zusätzlich Dinge transportiert werden sollen, muss auf das zulässige Gesamtgewicht geachtet werden. Dies liegt zwischen 120 oder 130 kg. Eine Alternative kann ein E-Lastenrad sein.
  • Tipps für die Federung: Für besseren Fahrkomfort reichen oft Ballon-Reifen. Einfach und effektiv sind auch Federungen an der Sattelstütze oder gefederte Gabeln. Wem das nicht reicht, der sollte sich nach vollgefederten Luxusrädern umschauen.

Generell gilt: Vor dem Kaufen unbedingt ausgiebig Probefahren!
Das Magzin sechs+sechzig empfiehlt auch seinen Artikel zum Thema in Heft 1/2012. Sie finden ihn im Blätter-Toolin der nebenstehenden Spalte auf Seite 36.