Bildnachweis: Pixabay – uroburos

Kaffee kann auf unterschiedliche Weise und mit verschiedenen Verfahren zubereitet werden. Der nachfolgende Artikel zeigt, wie einfach Filterkaffee, Kaffee mit einer Kaffeemaschine, Cold Brew oder ein französischer Presskaffee gemacht werden kann.

Grundlagen

Bei der Zubereitung von Kaffee gibt es zwei Hauptkomponenten: den Kaffee und das Wasser. Alle Brühverfahren haben diese beiden Komponenten gemeinsam. Die Geräte, mit denen die Kontaktzeit von Wasser und Kaffee sowie der Wasserdruck bestimmt werden, sind unterschiedlich. Wichtig dabei ist lediglich, wie viel Wasser benötigt wird, damit die Aromen, das Koffein und den Geschmack aus den Kaffeebohnen für die entsprechende Kaffeeart herausgelöst werden.

Kaffeemaschine

Die Zubereitung des Kaffees mit einer Kaffeemaschine gilt aktuell als die beliebteste in europäischen Haushalten. Das klassische Kapselsystem hat sich durchgesetzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Dolce Gusto Kapseln handelt. Je nach Kapselart wird aber eine andere Maschine gebraucht, um ganz einfach per Knopfdruck den perfekten Kaffee zuzubereiten. Die Einfachheit der Kapselsysteme verhalf diesem System zum Durchbruch. Praktisch jede Kaffeeart kann in sekundenschnelle zubereitet werden. Man muss dazu lediglich die entsprechende Kapsel passend zu seinem System auswählen und in die Maschine legen. Kapseln für Nespresso findet man sowohl online als auch in den Fachgeschäften.

Filterkaffee

Filterkaffee und sogenannte Dripper sind in der Kaffeewelt derzeit der letzte Schrei. Es kommt einem vor, als wäre alle zwei Monate ein neuer, ausgefallener Dripper erfunden worden, der aussieht, als gehöre er in ein wissenschaftliches Labor. Bei dieser Methode fließt das Wasser mithilfe der Schwerkraft durch das Kaffeemehl und den Filter in einen Behälter. Das Endergebnis ist ein sauberes, transparentes Getränk mit leichtem Geschmack. Die meisten Handfilter sind kompakt, tragbar und preiswert und eignen sich hervorragend, um kleine Mengen köstlichen Kaffees zu brühen. Außer dem Filter und dem Kaffeepulver braucht es zudem nicht viel Küchengeräte, um einfach und schnell einen guten Kaffee zu brühen. Da diese Zubereitungsart in Mittel- und Nordeuropa schon sehr lange verwendet wird, ist der Filterkaffee praktisch jedem vertraut und weckt oft Erinnerungen an die Großeltern. Sie gilt als eine der grundlegendsten Methoden der Kaffeezubereitung und kommt aktuell wieder verstärkt in Mode.

Cold Brew

Wer noch nichts von kalt gebrühten Kaffee gehört hat, ist entweder neu in der Kaffeewelt oder hat ganz einfach die letzten Trends verpasst. Cold Brew ist kein Eiskaffee, sondern lediglich kalt gebrühter Kaffee, die als eine der beliebtesten Methoden überhaupt gilt. Cold Brew-Kaffee wird ganz einfach hergestellt, indem man Kaffeebohnen mahlt, sie in einem Behälter mit kaltem Wasser vermischt und mindestens 6-12 Stunden ziehen lässt. Der Cold Brew-Kaffee wird anschließend durch einen Filter gegeben und bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt. Auch wenn das für Neulinge seltsam klingt, der Cold Brew Kaffee ist der Wahnsinn!

Die bekannte Frenchpress

Die French Press ist weltweit die häufigste Methode der Kaffeezubereitung. Sie ist einfach zu bedienen und kann kostengünstig erworben werden. Kaffee, der mit einer French Press zubereitet wird, hat einen besonderen Geschmack, der keine andere Methode erreichen kann. Bei der French Press wird das Kaffeemehl in einem Becher mit heißem Wasser aufgegossen. Nachdem der Kaffee aufgeweicht ist, wird ein Metallfilter über den Boden der Tasse geschoben, um das Kaffeemehl vom flüssigen Kaffee zu trennen. Der Metallfilter lässt die natürlichen Öle und winzigen Partikel des Kaffees hindurchfließen, wodurch ein dichter Körper entsteht.

Es macht viel Spaß, all die verschiedenen Ansätze auszuprobieren. Jede Zubereitungsart hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und ihren ganz eigenen Charme. Brühen Sie sich also ruhig eine Tasse Ihres Lieblingskaffees auf.

– sponsored post –