Presseerklärung der Intiative
Deutschland liest vor! Am 13. Bundesweiten Vorlesetag ist jeder, der Spaß am Vorlesen hat, eingeladen, anderen vorzulesen und Lesefreude zu wecken. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen sind ebenso gefragt wie Vorleseaktionen im kleinen Kreis. Denn Studien zeigen: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit vorgelesen wurde, entwickeln einen positiven Bezug zum Lesen. Sie greifen später mit mehr Freude zu Büchern, Zeitungen oder E-Books, lesen häufiger und intensiver und haben bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg.
Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Lesen, der ZEIT und der Deutsche Bahn Stiftung. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 110.000 Vorleserinnen und Vorleser, die rund 2,5 Millionen Zuhörerinnen und Zuhörer erreichten. Mit dabei waren mehr als 1.000 Politiker und Prominente, die gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlich engagierten Menschen ein Zeichen für das Vorlesen setzten. Und die Begeisterung für den Vorlesetag ist weiterhin ungebrochen: Bis heute haben sich auf der Webseite bereits über 27.000 Vorleserinnen und Vorleser angemeldet – darunter bekannte Persönlichkeiten wie Marietta Slomka, Jens Lehmann, Palina Rojinski, Paul Maar und Annette Frier. Auch zahlreiche Bundes- und Landespolitiker nehmen in diesem Jahr wieder teil, unter anderem Andrea Nahles und Cem Özdemir. Vorlesetag-Website bietet Vernetzungsmöglichkeit
Auf der Webseite finden alle Interessierten Tipps zur Organisation einer Vorleseaktion sowie eine Übersicht über bereits angemeldete Lesungen. Außerdem können sich Vorleser, die noch einen Leseort suchen, und Zuhörer, die noch Vorleser benötigen, über die Seite vernetzen.
Neben dem Aufruf zum Vorlesetag loben die drei Initiatoren im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags seit 2013 gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Vorlesestadt-Wettbewerb aus. Der Titel „Vorlesestadt“ wird in drei Kategorien vergeben: aktiv, außergewöhnlich und nachhaltig. Die Sieger werden Anfang Dezember 2016 bekannt gegeben. Teilnehmen können alle Städte und Gemeinden Deutschlands.