Anzeige

Es muss nicht immer nur Neues gekauft werden

Der „zirka“-Pop-up-Store in Nürnberg will nachhaltiges Handeln erlebbar machen. Zur Eröffnung waren die Referentin für Umwelt und Gesundheit, Britta Walthelm, Oberbürgermeister Marcus König sowie Percussionist Yogo Pausch zu Gast (von links nach rechts). Foto: Nicola A. Mögel/Stadt Nürnberg

Was wäre, wenn wir Altes als Rohstoff für Neues nutzen? Dingen ein zweites Leben schenken? Und durch Reparaturen ihre Lebensdauer verlängern? Mit diesen Fragen lädt das „zirka“-Pop-up  bis Freitag, 3. Juli 2026, in die Pfannenschmiedsgasse in Nürnberg ein und macht nachhaltiges Handeln im Alltag erlebbar.

Das „zirka“, die Kurzform für Zirkuläres Kaufhaus, versteht sich als Inspirationsort für einen ressourcenschonenden Lebensstil. Mit seinem ersten Pop-up-Store bringt das Projekt frische Impulse in die Nürnberger Innenstadt und möchte Menschen dazu ermutigen, Nachhaltigkeit praktisch auszuprobieren und das alltagstauglich, kreativ und attraktiv.

Neue Impulse für die Innenstadt

Oberbürgermeister Marcus König freut sich in einer Pressemitteilung der Stadt über den jüngsten Pop-up-Store in der Nürnberger Altstadt: „Initiativen wie das ‚zirka‘-Pop‑up tragen maßgeblich dazu bei, unsere Innenstadt attraktiver zu machen. Im ehemaligen Kaufhof sind sie eine wertvolle Ergänzung zu den bestehenden Zwischennutzungen und zeigen eindrucksvoll, wie sich Leerstände kreativ füllen und neue Impulse für die Innenstadt setzen lassen.“ Am Donnerstag haben Oberbürgermeister Marcus König und Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit und Erste Werkleitung des Abfallbetriebs Stadt Nürnberg (ASN), das „zirka“-Pop-up mit selbstgemachten Smoothies aus geretteten Lebensmitteln vom Smoothiebike und vielen Mitmachaktionen eröffnet. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung durch Trommeleinlagen auf Mülltonnen von Percussionist Yogo Pausch. Bis Freitag, 3. Juli, ist der Store im ehemaligen Kaufhof von Dienstag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Geboten wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Das Zirkuläre Kaufhaus soll keine Eintagsfliege sein

Das Projekt ist eine Initiative des Referats für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg sowie des ASN. Umwelt- und Gesundheitsreferentin Britta Walthelm erläutert: „Geplant ist, das ‚zirka‘ dauerhaft in der Nürnberger Innenstadt zu etablieren. Wir werden dann auch mit dem Bayerischen Roten Kreuz kooperieren. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Angebot: gebrauchte Waren, Reparaturmöglichkeiten, Beratungsangebote sowie Workshops und Veranstaltungen. Zugleich soll das ‚zirka‘ ein Ort sein, der zum Verweilen einlädt und Raum für Austausch und Begegnung bietet.“

Verschiedene lokale Initiativen, Marken und Projekte stellen im „zirka“-Pop‑up ihre Ideen und Produkte vor. Sie alle verfolgen das gemeinsame Ziel, Ressourcen zu schonen und Materialkreisläufe zu fördern. Am 2. und 3. Juli können ausgewählte Ausstellungsstücke erworben werden. Aus technischen Gründen ist ausschließlich Barzahlung möglich.

Weitere Informationen zu den Ausstellenden und die aktuellen Termine finden sich unter nuernberg.de/internet/umweltreferat/zirka_popup.html.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Zum Inhalt springen