Barrierfreie Zugänge sollte es überall geben, Foto: epd

Preiswürdig sind Konzepte und Projekte, die es den Menschen ermöglichen oder erleichtern, sich am Stadtleben zu beteiligen. Dazu zählen die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Gebäuden und Infrastruktur oder die Erreichbarkeit von Dienstleistungen, Kommunikationseinrichtungen und Informationsquellen, aber auch sonstige Unterstützung für besseres Mitwirken und Teilnehmen.

„Die „barrierefreie Stadt” betrachten wir nicht nur unter dem Aspekt der Behinderten- oder Seniorengerechtigkeit. Vielmehr geht es der Stiftung um die Beseitigung oder Vermeidung physischer, sozialer und kommunikativer Barrieren für alle Menschen – Frauen und Männer, älter oder jünger, mit mehr, weniger oder ohne Behinderung, ärmer oder reicher, mit oder ohne Kinder, mit oder ohne Migrationshintergrund. Ziel muss es sein, allen Menschen ein Höchstmaß an Eigenständigkeit, Mobilität und Teilhabe am Stadtleben zu ermöglichen. Ich bin auf die Projekte und Konzepte gespannt, die uns im Rahmen des Wettbewerbs erreichen werden“, so Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“.

Dem Grundgedanken der Stiftung folgend, „Best-practice“-Beispiele zu fördern, die für andere Kommunen Vorbild sein können, kommen innovativen und zugleich wirtschaftlichen Lösungen, die dauerhaft zu mehr Identität und Identifikation beitragen, eine besondere Bedeutung zu.

Eine Fachjury unter Leitung des renommierten Architekten Hermann Henkel prämiert die Bewerbungen und kürt den Sieger. Die Preisverleihung erfolgt am 5. September 2012 im Rahmen des Stiftungskongresses „Stadtleben in 3D: Arbeiten = Wohnen = Sein?“ im „The Squaire“ in Frankfurt/M. Die Bewerbungunterlagen bekommen sie über folgende Adresse:

http://tinyurl.com/6nvbhxa

Bewerbungen sind bis zum 30. April 2012 zu senden an:

Stiftung „Lebendige Stadt“
Saseler Damm 39
22395 Hamburg