Hypokonzert Roll photo Mary RobertSie sind Musikliebhaber und Meister auf dem Gebiet der klassischen Musik: Am 27. September treffen der Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker Alexander Shelley und der englische Klaviervirtuose Michael Roll aufeinander. Die beiden Künstler sind mit von der Partie beim Benefizkonzert, das die HypoVereinsbank zugunsten des Magazins sechs+sechzig und der Lebenshilfe Nürnberg ausrichtet. Die HypoVereinsbank ist seit dem Jahr 2000 Sponsor des Magazins sechs+sechzig und veranstaltet bereits zum dritten Mal das Benefizkonzert im Musiksaal der Nürnberger Symphoniker.
Eingestimmt werden die Konzertbesucher mit der Little Suite Nr. 1 op. 80 von Malcolm Arnold. Die etwa 15-minütige Ouvertüre ist, ähnlich einer Fanfare, von Bläsern dominiert und von mitreißendem Schwung.
Dann erwartet das Publikum eine Begegnung der Generationen. Chefdirigent Alexander Shelley, Jahrgang 1979, wird gemeinsam mit den Nürnberger Symphonikern eines der bekanntesten Werke von Ludwig van Beethoven darbieten: das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58. Dieses Stück spielt Beethoven-Spezialist Michael Roll, Jahrgang 1946, als Gaststar. Roll gehört zu Großbritanniens hervorragend-sten Pianisten. Bereits in jungen Jahren machte der Sohn aus Wien stammender Eltern auf sich aufmerksam, als er einen internationalen Wettbewerb in Leeds gewann. Seitdem tritt er mit den großen Orchestern in der ganzen Welt auf: Roll debütierte mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Colin Davis in den USA. Konzertreisen führten ihn nach Asien und häufig in die Metropolen Europas. Auch mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Howard Shelley, dem Vater von Alexander Shelley, spielte er bereits Beethoven-Konzerte.
Im zweiten Teil des Benefizkonzerts dürfen sich die Besucher auf Johannes Brahms Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 freuen. Das Stück zählt zu den großen Entwürfen der symphonischen Romantik. Auch wenn es der Komponist selbst immer als eine melancholische Symphonie bezeichnet hat, ist das in Österreich entstandene Opus heiter wie eine Wanderung im Spätsommer.
Hier gibt es Eintrittskarten
Die Preise für das Konzert am 27. September um 19.30 Uhr im Musiksaal der Nürnberger Symphoniker, Bayernstraße 100 in Nürnberg, bleiben unverändert zum Vorjahr bei 19 Euro. Schüler und Studenten sowie Menschen mit Behinderung zahlen einen ermäßigten Preis von 12 Euro.
Der Vorverkauf beginnt am 10. Juni. Karten gibt es bei der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Nürnberg, Frau Oppel, Fürther Straße 212, Tel. 0911/58793-533, sowie in den drei Filialen der Hypo-Vereinsbank Nürnberg:
Lorenzer Platz 21, Tel. 0911 / 21 64-12 19,
Sulzbacher Straße, Tel. 0911 / 58 68 72-18,
Glogauer Straße, Tel. 0911 / 980 88-52.
Restkarten gibt es an der Abendkasse etwa eine Stunde vor Konzertbeginn.
Es besteht freie Platzwahl.
Petra Nossek-Bock