So ist er, Elisabeth Ranks Opa.

Es ist eine Kontaktanzeige und auch wieder nicht: Die Autorin Elisabeth Rank hat ein kleines Porträt ihres Großvaters geschrieben und ins Netz gestellt – und draus geworden ist ein ziemlicher Hype. Warum? Weil sie es eben nicht professionell gemacht hat, sondern einfach so, ehrlich und menschlich.
“So ist er” lautet die lapidare Überschrift der Kontaktanzeige, die man auf Elisabeth Ranks Liz-Blog findet. Man liest dort Sätze wie “Dies ist eine Kontaktanzeige und er weiß davon. Er hat sie sich gewünscht. Das Foto von ihm dort oben ist das, was ich heute von ihm gemacht habe. Er mag’s. Wer meinen Großvater kennenlernen möchte, kann man mir eine E-Mail schreiben oder einen Kommentar mit einer gültigen Mail-Adresse hinterlassen (Briefe kann er übrigens auch), er wohnt in Berlin.”
Eigentlich ist das ja keine große Sache. Und doch haben ungezählte Menschen sich hier etwas durchgelesen, was sie bei normalen Kontaktanzeigen nie gelesen hätten, sie haben es weitergepostet, getwittert, bei Facebook eingestellt und, und, und. Planbar ist so etwas nicht, und man möchte hoffen, dass Elisabeth Rank es auch gar nicht so geplant hat. Denn irgendwie hofft man ja doch, dass auch im Netz manche Sachen einfach vom Herzen kommen. Viel Glück, Opa, dass sich jetzt nicht nur Interviewanfragen einstellen, sondern vielleicht sogar jemand, der den Rest vom Leben noch richtig schön macht!