Pooh ist tot!
Harry Rowohlt war froh, nicht Kiepenheuer und Witsch zu heißen, Ambassador des irischen Whiskeys und Stimme und Erfinder von Phoo. Außerdem Schauspieler und passionierter Trinker. Rowohlt starb am 15. Juni 2015 in seiner Geburtsstadt Hamburg im Alter von 70 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.
»Es gibt nichts Schöneres als Kinderlachen«
Seit unsere – zugegebenermaßen etwas kämpferisch veranlagte – Freundin Selma aus dem Urlaub zurück ist, hat sie ein neues Lieblingsthema: die Trivialisierung der Landschaft. Etwas ratlos schauen wir in die Runde: Weiß jemand, was gemeint ist? Selma klärt uns auf mit unüberhörbarem Ärger in der Stimme. »Ich habe doch kürzlich diese Busreise an die englische Südküste gemacht und mich schon richtig darauf gefreut: alte Kulturlandschaft, beeindruckende Steilküsten, Dartmoor, Städte wie das Seebad Brighton oder Salisbury mit seiner achthundert Jahre alten Kathedrale, das Künstlerstädtchen St. Ives, das malerische Bath, einfach alles so großartig! Und dann faselt der Reiseleiter unentwegt vom ›Rosamunde-Pilcher-Land‹ und zieht alles ins Banale. Cornwall als Kitsch-Kulisse – das ist doch wohl das Letzte!«
So lässt sich der digitale Nachlass regeln
Neun von zehn Internetnutzern haben für den Fall ihres Todes diesen „digitalen Nachlass“ nicht geregelt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. Dabei würden etwa acht von zehn (78 Prozent) aber genau das gerne tun – wenn sie wüssten wie. Der BITKOM gibt Tipps. weiterlesen
Mein Erbe tut Gutes
Spalten ungleich verteilte Erbschaften unsere Gesellschaft? Und ist es gerecht, dass die Allgemeinheit von der großen Erbwelle kaum profitiert? Diese Fragen wirft die Journalistin Julia Friedrichs mit ihrem Buch „Wir Erben“ auf. Tatsächlich haben aber seit dem Jahr 2000 viermal mehr Menschen ihr Vermögen einer gemeinnützigen Organisation hinterlassen.
Menschenrechte in der Pflege?
Seit Jahren diskutiert die deutsche Politik die Zustände in der Pflege für ältere Menschen und vielfältige Verbesserungsmöglichkeit. Aus menschenrechtlicher Perspektive gibt es in der Pflege für ältere Menschen nach wie vor großen Verbesserungsbedarf. Was getan werden müsste, erklärt das Institut für Menschenrechte.
Glückwunsch: 20 Jahre Stadtseniorenrat Nürnberg
Als vor 20 Jahren der Stadtseniorenrat in Nürnberg gegründet wurde, gab es viele Diskussion über die Rechte für die Räte, die Organisationsform und natürlich die Grundsatzfrage, ob ein solches Gremium überhaupt notwendig ist. Angesichts der Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung, dass immer mehr Menschen gesund alt werden, ist die Existenzberechtigung des Stadtseniorenrats inzwischen kein Streitpunkt mehr. im Gegenteil. Die kundigen und engagierten Räte möchte niemand mehr missen. Das wurde beim Empfang zum runden Geburtstag deutlich.weiterlesen
Frohe Pfingsfeiertage
Ob mit einem Gottesdienst im Grünen wie hier in der Weidenkirche in Berlin, auf der Erlanger Bergkirchweih oder im Süden: Pfingsten lädt zu einem Ausflug in die Natur ein. Die Redaktion und das gesamte Team vom Magazin sechs+sechzig wünscht schöne Feiertage. Halten Sie einmal inne, betrachten die blühenden Pflanzen, das prächtige Blattwerk der Bäume und […]
Mit Bakterien gegen den Tumor
Bereits vor rund 150 Jahren beobachteten Mediziner einen positiven Einfluss von bakteriellen Infektionen auf Krebspatienten. Trotz vieler Fortschritte in den letzten Jahrzehnten blieb der große Durchbruch dieses Therapieansatzes noch aus. Ungeklärt war bislang, wie genau die Bakterien gegen den Tumor wirken und was die Rolle des Immunsystems in diesem komplexen Gefüge ist. Forschern aus Braunschweig ist es jetzt gelungen, dies genauer zu beleuchten.
Welt-Hypertonie-Tag: Die stille Gefahr
In Deutschland sind 20 bis 30 Millionen Menschen von Bluthochdruck betroffen. Noch immer wissen zu wenige von ihrer Erkrankung beziehungsweise lassen sich nicht oder nur unzureichend behandeln. Im Rahmen des Welt Hypertonie Tages 2015 finden am und um den 17. Mai bundesweit zahlreiche Veranstaltungen statt.
497.000.000.000 Euro…
…so viel kostet Deutschland die älter werdende Gesellschaft. Dies meldete die Welt auf Berufung auf einen Bericht der EU-Kommission. Dabei sollen sich die jährlichen Ausgaben für Renten, Gesundheit und Pflege laut einer Prognose der EU-Kommission in Deutschland im Jahr 2060 von 520 Milliarden Euro 2013 auf 1017 Milliarden Euro erhöhen. Grund zur Beunruhigung? Nö, meint die Bundesregierung, der Ökonom Bernd Raffelhüschen im Deutschlandradio in einem Interview am 15.5. sieht ein Übergangsproblem, das sich irgendwann löst (wenn die geburtenstarken Jahrgänge, die nur etwa die Hälfte der Kinder auf die Welt gesetzt hat, wie die Generation vor ihnen, gestorben ist). Ein Problem – eine kleine Bestandsaufnahme.weiterlesen