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Was Sie übers Ehrenamt wissen sollten

Der Computerclub für Senioren, der Fußballverein für den Nachwuchs, die Freiwillige Feuerwehr, Schöffen vor Gericht – ohne Menschen, die ihre Hilfe, ihre Zeit und ihr Wissen zur Verfügung stellen, die dies freiwillig und unentgeltlich tun, gäbe es vieles davon nicht. Und es werden immer mehr – das Engagement der Bürger nimmt zu. »In der Region machen wir ein zunehmendes Interesse aus«, sagt Uli Glaser, Ehrenamtsbeauftragter des Sozialreferates der Stadt Nürnberg.

»Die Post war damals eine große Familie«

Gemeinsam bringen sie es auf deutlich mehr als 200 Dienstjahre, alle absolviert bei der Deutschen Bundespost oder ihren Nachfolge-Unternehmen. Sie haben viele Wandlungen erlebt, so manche Neuerung kommen und gehen sehen. Rainer Eck (66) etwa betreute deutschlandweit die Telefonhäuschen; Gerda Korneck (74) vermittelte als »Fräulein vom Amt« jahrelang ungezählte Telefongespräche. Und Werner Hebbecker (69) führte als Mitarbeiter im »Zentrum für Kartenanwendung« die Telefonkarten mit ein. Was zunächst als innovativ galt, war nach zehn Jahren tot – das Handy hatte den Markt erobert.

Mutiger Sprung in die Selbstständigkeit

Jeder und jede war einmal jung – und hat einmal Dinge gemacht, mit denen man sie oder ihn später kaum mehr in Verbindung bringen würde. Wer hätte gedacht, dass die seriöse Unternehmerin Ingrid Hofmann oft zu Demos gegangen ist? Das Demonstrieren, zum Beispiel gegen Rechtsextremismus, hat sich die Inhaberin einer großen Zeitarbeitsfirma bis heute nicht abgewöhnt, auch nachdem sie im Arbeitgeberverband BDA sowie der Branchenorganisation BAP aktiv wurde und mit dem Bundesverdienstkreuz dekoriert wurde. Im kommenden Jahr feiert ihre Firma Hofmann Personal 30-jähriges Bestehen.

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