Foto: epd

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Rund 270.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich einen Schlaganfall, die Mehrzahl der meist älteren Betroffenen ist danach dauerhaft behindert.1 Zwei von drei Schlaganfällen können jedoch verhindert werden, wenn die wichtigsten Risikofaktoren, zum Beispiel das Vorhofflimmern, bekannt wären – und sich gleichzeitig die Vorsorgelandschaft für Betroffene verbessern würde.2 Darauf machten die Vertreter der neu gegründeten „Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln“ jetzt auf dem Hauptstadtkongress in Berlin aufmerksam und stellten ihre Ziele vor.
„Wir möchten die Zahl der Schlaganfälle bis 2024 deutlich verringern“, so Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Neben der Schlaganfall-Hilfe sind die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) sowie die forschenden Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb und Pfizer Gründer der Initiative. Die Initiative möchte einen Beitrag dazu leisten, die Versorgungslandschaft in der Schlaganfallprävention zu verbessern und die Partner im Gesundheitswesen enger miteinander zu vernetzen.
Die Initiative konzentriert sich hierbei zunächst auf die Schlaganfallvorsorge bei Vorhofflimmern. Gerade diese Herz-Kreislauf-Erkrankung erhöht als Risikofaktor die Gefahr eines Schlaganfalls deutlich. Diese Schlaganfälle verlaufen meist besonders schwerwiegend und führen überdurchschnittlich oft zu Behinderung, Pflegebedürftigkeit oder Tod.3 Die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden steigt mit zunehmendem Alter; etwa 80 Prozent der an Schlaganfall Erkrankten sind 60 Jahre und älter. Neben einer medizinischen Behandlung kann auch jeder Einzelne das Risiko verringern.
„Hinreichende körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, geistige und soziale Aktivität mindern das Risiko. Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte oder gar Herzrhythmusstörungen, das sogenannte „Vorhofflimmern“, sind Risikofaktoren, gegen die man angehen kann. Wir können selbst sehr viel dazu beitragen, dass wir gesünder älter werden“, ermuntert Professor Dr. Ursula Lehr, Vorsitzende der BAGSO, zu einer herzgesunden Lebensweise.
Die Initiative unterstützt Patienten und Ärzte dabei, Risikofaktoren für Schlaganfälle frühzeitig zu erkennen und wichtige Vorsorgemaßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Daher hat sie im ersten Schritt in Zusammenarbeit mit Betroffenen Informationen entwickelt, die dem Patienten den Risikofaktor Vorhofflimmern erklären und ihn dabei unterstützen, ein mögliches Vorhofflimmern zu erkennen – und sich über ein potenziell erhöhtes Schlaganfallrisiko zu informieren. Ferner unterstützen die Informationen Ärzte und Patienten dabei, nach erfolgter Diagnose zu besprechen, wie eine dauerhafte, lückenlose Vorsorge realisiert werden kann.
„Patienten haben das Recht auf eine optimale gesundheitliche Versorgung – um Krankheiten zu bewältigen oder um späteren Erkrankungen vorzubeugen“, so Peter Albiez, Geschäftsführer von Pfizer Pharma GmbH. Mit unserem Engagement in der Initiative möchten wir dazu beitragen, jedem Menschen mit Vorhofflimmern die individuell bestmögliche Schlaganfallvorsorge zu ermöglichen“, ergänzt Han Steutel, Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA.
Die Zusammenarbeit der Initiative ist langfristig angelegt. In weiteren Schritten möchte sie unterschiedliche, an der Vorsorge beteiligte Akteure im Gesundheitswesen einladen, um gemeinsam über die Bedürfnisse des Patienten und über die Versorgungsstrukturen zu diskutieren und Lösungen zu suchen. Dazu strebt die Initiative einen breiten multiprofessionellen und interdisziplinären Dialog mit allen Beteiligten an. Weitere Informationen auf www.schlaganfall-verhindern.de.
Partner der Initiative
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Die BAGSO – Aktiv für die Älteren
Allianz von Bristol-Myers Squibb und Pfizer
Kontakt und weitere Informationen:
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Mario Leisle, Pressestelle
Carl-Miele-Straße 210, 33311 Gütersloh
Tel.: 0 52 41/97 70-12, Fax: 0 52 41/97 70-712
Mail: presse@schlaganfall-hilfe.de
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Ursula Lenz, Pressereferat
Bonngasse 10, 53111 Bonn
Tel.: 0228/24 99 93-18, Fax: 0228/24 99 93-20
Mail: lenz@bagso.de
Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Eszter Viragh, Public Affairs
Arnulfstraße 29, 80636 München
Tel.: 089/12 142-70 36, Fax: 089/12 142-262
Mail: eszter.viragh@bms.com
Pfizer Deutschland GmbH
Dr. Henry Werner, Unternehmenskommunikation
Linkstraße 10, 10785 Berlin
Tel.: 030/55 00 55-510 88, Mail: presse@pfizer.com
Quelle: Bagso