Senioren wollen sich auch noch im Alter weiterbilden, wie hier in Frankfurt. Foto: epd

Senioren wollen sich auch noch im Alter weiterbilden, wie hier in Frankfurt. Foto: epd

Die BAGSO veranstaltet eine Fachtagung zu dem des 7. Alterbericht. Wichtige Inhalte werden von dem Vorsitzenden der Sachverständigenkommission, Prof. Dr. Andreas Kruse (Heidelberg), sowie den weiteren Kommissionsmitgliedern Prof. Dr. Rolf Heinze (Bochum) und Prof. Dr. Thomas Klie (Freiburg) vorgestellt. Es folgt eine Diskussion mit  Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen.

Es sieht momentan so aus, als ob die Tagung ausgebucht ist, bitte bei der Bagso nachfragen, ob nach Plätze frei sind.

Auszug aus der Einleitung des Altersberichts:

Um die Chancen des demografischen Wandels nutzen und die mit diesem Wandel verbundenen Herausforderungen gezielt angehen zu können, sind umfassende und gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zu Alter und Altern notwendig. Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) bietet diese Erkenntnisgrundlage.

Seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten lassen sich die Lebenssituationen von Menschen in der zweiten Lebenshälfte mit Hilfe der DEAS-Daten beschreiben. Der DEAS ist die bedeutendste Langzeitstudie zum Thema Alter und Altern in Deutschland und wird seit Mitte der 1990er Jahre aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Er stellt die zentrale Informationsgrundlage für politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit und für die wissenschaftliche Forschung dar.

Der DEAS ist eine bundesweit repräsentative Langzeitbefragung von Personen im Alter von 40 bis 85 Jahren. Insgesamt werden die Befragten zu folgenden Themenbereichen um Auskunft gebeten: Arbeit und Ruhestand; Generationen, Familie und soziale Netzwerke; außerberufliche Tätigkeiten und ehrenamtliches Engagement; Wohnen und Mobilität; wirtschaftliche Lage und wirtschaftliches Verhalten; Lebensqualität und Wohlbefinden; Gesundheit und Gesundheitsverhalten, Hilfe-und Pflegebedürftigkeit sowie Einstellungen, Normen, Werte und Altersbilder. (…)

Im vorliegenden Bericht wird die Perspektive des sozialen Wandels fokussiert. Es geht also um die Frage, ob und in welchen Bereichen sich die Lebenssituationen von Menschen in der zweiten Lebenshälfte über zwei Jahrzehnte verändert haben. (…) Mit der aktuellen Datenerhebung des Jahres 2014 können gesellschaftliche Veränderungen in den Lebenssituationen Älterer über einen Zeitraum von bis zu 18 Jahren untersucht werden. Insgesamt gehen die Informationen von über 20.000 Befragten in die Analysen dieses Berichtes ein.”