Ab Mitte August beeinflusst eine EU weite Neuregelung das Erbschaftsrecht.  Foto: epd

Ab Mitte August beeinflusst eine EU weite Neuregelung das Erbschaftsrecht. Foto: epd

Über das Thema Erben gehen die Meinungen weit auseinander. In der Politik wird heftig darüber gestritten, welche Freigrenzen für ein Erbe gelten sollten. Die Erblasser bemühen sich eigentlich immer, so viel wie möglich an die nachfolgende Generation weiterzugeben. Dabei müssen sie vieles bedenken. Gerade, weil der Gesetzgeber immer wieder neue Regelungen beschließt, ist es wichtig sich gründlich zu informieren und zu überprüfen, ob das Wissen und vor allem das Testament noch auf dem neuesten Stand ist. Am Dienstag, 5. Mai, ab 16 Uhr informieren die Notarin Susanne Pöllmann-Budnik und der Steuerberater Gerhard Weichselbaum in Nürnberg über die wichtigsten Aspekte des Erbschaftsrechts.
Eines ist sicher. das Vererben wird durch die EU-Erbrechtsverodnung komplizierter. Für Erbfälle ab dem 17. August 2015 wird demnach nicht mehr relevant sein, welche Staatsangehörigkeit der Erblasser hatte oder wo sein Nachlass belegen ist. Ein deutscher Rentner mit Grundbesitz in Frankreich und weiterem Vermögen in Köln, der seinen Lebensabend in Südtirol verbringt, wird dann nach italienischem Erbrecht beerbt.

Die Veranstaltung der Stifter Initiative Nürnbergt findet im Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, in Nürnberg statt und ist kostenlos. Im Anschluss an die Vortragsveranstaltung gibt es die Gelegenheit zu einem Gespräch bei einem Imbiss. Es sind Infostände aufgebaut. in der Stifter Initiative Nürnberg haben sich die Brochier Stiftung, die Stadt Nürnberg, die Bürgerstiftung, die HypoVereinsbank, die Sparkasse und die Ökumenische Stiftungsinitiative zusammen geschlossen.
Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 28. April unter Telefon 0911-21641538 oder persönlich in einer Filiale der HypoVereinsbank. Gerne auch per E-Mail an: renate.hoerbinger@unicredit.de sowie per Fax unter 2164141538.