Eine umfangreiche Auswertung der vorherigen Freiwilligenbörsen zeigt, dass vor allem die Beuscher der inviva sich über die Möglichkeiten des ehrenamltichen Engagements informierten. An der Besucherbefragung beteiligten sich 2012 insgesamt 241 Personen. Beinahe 75 % der Befragten waren Frauen. Sowohl die Geschlechter- als auch die Altersverteilung entsprechen weitgehend der der inviva und der im Vorjahr bei der 1. Freiwilligenbörse ermittelten Besucherstruktur.
Auf die Frage, wie sie auf die 2. Freiwilligenbörse in Nürnberg aufmerksam wurden, antwortete – Mehrfachauswahl war an dieser Stelle möglich – etwa ein Drittel der Besucher, dass ihr Interesse erst spontan vor Ort (d.h. beim Besuch der inviva) geweckt wurde. 2011 war dies lediglich bei 22,1 % der Antwortenden der Fall. Fasst man die Antwortmöglichkeiten „Zeitung“ und das Seniorenmagazin „sechs + sechzig“ zusammen, dann animierten die Anzeigen und Berichte in den klassischen Printmedien 2012 ebenfalls ein Drittel der späteren Besucher zum Börsenbesuch (2011: ca. 60 %). Erwartungsgemäß gering war bei beiden Freiwilligenbörsen der Anteil derer, die mittels des Internets zum Besuch der Börse bewegt wurden.
Der hohe Anteil der Spontanbesucher spiegelt sich auch in der Frage nach den Motivationsgründen der Anwesenden wider. Lediglich 11,6 % (2011: 20 %) gaben an, konkret nach ehrenamtlichen
Einsatzmöglichkeiten für sich selbst zu suchen. Die große Mehrheit der Besucher wollte sich unverbindlich und allgemein über das Thema Ehrenamt informieren.
Besonderes Interesse der Besucher galt – auch bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich – den Themenbereichen Soziales (42 %; 2011: 44,1 %), Gesundheit (36,5 %; 2011: 20,4 %) und
Senioren (31,1 %; 2011: 40,9 %). Dabei handelt es sich um die Themen, die die vertretenen Altersgruppen am ehesten betreffen und wegen derer die meisten Besucher zur inviva kommen. Tierschutz, Kinder, Bildung, Kultur, Behinderte und Sport folgen mit Werten knapp unter 20 %. Mit Abstand das geringste Interesse riefen die Themenbereiche „Asyl und Einwanderung“ sowie „Eine Welt“ hervor.
Vermisst wurden beispielsweise Angebote mit überregionalem Bezug, Angebote für und oder mit Migranten sowie eher spezielle Themenbereiche wie Au-Pair für Senioren. Auch der Wunsch nach Aufklärungsangeboten zu rechtlichen Fragen im Bezug auf ehrenamtliche Tätigkeit wurde von den Besuchern der 2. Freiwilligenbörse Nürnberg 2012 mehrfach geäußert.
Besuche auf der Freiwilligenbörse 2013
Für alle Interessierten (Schulklasse, Studentengruppen, fachliche Teams, Kunden-/Klientengruppen usw.) bieten wir gerne Besuche auf der Freiwilligenbörse an, die u.a. beinhalten können:
– Freier Eintritt für die ganze Gruppe
– Kurzreferat zu Themen wie Engagement in Deutschland, Engagement in Nürnberg, Engagementförderung, Freiwilligenmanagement, „Corporate Volunteering“ o.ä. nach Wunsch
– Geführter Börsen-Rundgang
– Info-Mappen für alle Teilnehmer
– Individuelles nach Vereinbarung
Bitte Kontakt aufnehmen mit Uli Glaser, uli.glaser@stadt.nuernberg.de!