Timo Konietzka als Bartlivater (2012). Foto: Pakeha

Wichtige Stationen im Leben von Timo Konietzka
–          geboren am 2.8.1938 in Lünen als Friedhelm Konietzka
–          aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem General der Sowjetunion, Timoschenko, bekam er den Spitznamen Timo, den er später auch offiziell annahm.
–          erste Fußballerfahrungen beim FC Lünen, entdeckt von Max Merkel, damals Trainer der Borussia.
–          Spielte dort von 1965 bis 1967. Am 24.8.63 schoss er das 1. Bundesligator für die Borussia im Spiel gegen Werder Bremen. Mit dem Verein wurde er 1963 auch Deutscher Meister.
–          Danach für den TSV 1860 München. Mit dem Verein gewann er 1966 die Deutsche Meisterschaft.
–          Für beide Vereine bestritte er 100 Ligaspiele und erzielte 72 Tore.
–          Am 8. Spieltag der Saison 1966/67 wurde er im Spiel gegen Borussia Dortmund wegen einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter vom Platz gestellt und für 6 Monate gesperrt. Dies ist die längste Sperre in der Bundesligageschichte für einen Platzverweis.
–          Mit 29 Jahren wechselte er zum FC Winterthur in der Schweiz. Und beendete dort auch seine Fußballkarriere.
–          danach arbeitete er als Trainer für Dortmund, Uerdingen und für die Schweizer Vereine FC Zürich und Grasshoppers Zürich, mit der er 3 Mal Meister wurde.
–          1988 erhielt er die Schweizer Staatsbürgerschaft und Betrieb mit seiner Frau das Gasthaus zum Ochsen am Vierwaldstätter See.
–          aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme setzte er sich seit 2010 für Werbespots für die Beihilfe zur Selbsttötung im Schweizer Fernsehen ein.
–          Timo Konietzka starb am 12.3.2012 in Brunnen (Schweiz). Er verfasste seine Todesanzeige selbst, in der seinen Tod als Erlösung von den Leiden bezeichnete.