Foto: Kevon Delaney

Brian Jones wurde 1942 in Cheltenham als Lewis Brian Hopkin Jones geboren. Er verstarb am 3.6.1969. Er war Bandgründer der Rolling Stones und deren Gitarrist.
Bei einem Konzert 1961 in Cheltenham trat der Bluesmusiker Sonny Boy Willians auf, der Brian Jones für den der Blues der Schwarzen begeisterte. Deshalb zog er mit Pat Andrews nach London und lernte dort den weißen Bluesmusiker Alexis Korner kennen. 1962 trat er das erste Mal in der Band von Alexis Korner als Slidegitarrist auf. Zu dieser Zeit trat er unter einem Pseudonym auf, Elma Lewis.
Über Alexis Korner lernte er 1962 Keith Richards und Mick Jagger kenne und gründete mit ihnen die Rolling Stones. In der ersten Zeit frönte er auch bei den Stones seine Leidenschaft als Slide-Gitarrist und ist u.a. auf dem Titel I wann be your man oder Little red Rooster zu hören. Danach ist er eher ein Mulitiintstrumentalist, der auch die Flöte (Ruby Tuesday), das Marimbafon oder Saxofon, Posaune, Tr0mpete oder Klavier.
Außerdem bediente er auf mehreren Songs das Mellotron. Diese subtilen musikinstrumentalen Facetten erscheinen in der Musik der Rolling Stones jedoch nur so lange, wie Brian Jones ihr Mitglied war.
Zuletzt ging er mit den Stones 1967 in Europa auf Tournee.  Seine letzten Auftritte mit den Stones hatte er im Mai 1968 beim Pollwinners Concert, hier spielten die Stones zwei Songs (Jumpin’ Jack Flash und Satisfaction), und beim Rock’n’Roll Circus der Rolling Stones im Dezember 1968, wo er allerdings schon nicht mehr bei allen Songs Gitarre spielte, sondern teilweise nur noch Perkussion.
Die Rolling Stones trennt sich von Brian Jones, da sie der Meinung waren, sein desolater Zustand aufgrund seiner Drogensucht, zerstöre die Band. Auch die Anteile an den Studio-Aufnahmen von Seiten Jones’ wurden stets weniger.  Am 9. Juni 1969 stieg Brian Jones aus der Gruppe aus und akzeptierte eine Abfindung.
Brian Jones wollte danach eine eigene Bluesband gründen. Doch so weit kam es nicht mehr am 2. Juli 1969 wurde er tot in seinem Swimming-Pool gefunden. Brian Jones wurde auf dem Priory Road Cemetery in Prestbury, Gloucestershire, England bestattet. Bob Dylan,  mit dem Brian Jones eine Freundschaft verband, hatte den üppigen Sarg gespendet. Charlie Watts und Bill Wymann waren die einzigen Bandmitglieder der Rolling Stones, die der Beisetzung beiwohnten.
Um seinen Tod ranken sich zahlreiche Gerüchte, unter anderem, dass er ermordet worden sei. Aber was g’wieß woas ma net.