Viele neue Impulse bei tropischer Hitze brachte der 11. Seniorentag im September. Foto: epd

Viele neue Impulse bei tropischer Hitze brachte der 11. Seniorentag im Juli. Foto: epd

Alt und Jung begegneten sich beim 11. Deutschen Seniorentag unter dem Motto: Gemeinsam in die Zukunft! Rund 15.000 Besucher nahmen – trotz tropischer Temperaturen außerhalb des Congress Center Messe Frankfurt – das vielfältige Angebot an. Großen Anklang fand bereits die Festveranstaltung, die am Donnerstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet wurde. Die 34-seitige Bilddokumentation des 11. Deutschen Seniorentages gibt einen intensiven Überblick für alle, die nicht dabei waren.

„Gemeinsamkeit bedeutet, zusammen vereint den neuen Herausforderungen zu begegnen. Das heißt, jeder, alte und junge Menschen aller Generationen, Einheimische und Zugewanderte, Gesunde und Kranke, Menschen aus allen Ländern: Wir alle brauchen Flexibilität, Offenheit Neuem gegenüber, Solidarität und Toleranz. Wir sollten, auf Traditionen aufbauend und Neuem gegenüber aufgeschlossen, gemeinsam die Zukunft gestalten“, resümierte Prof. Ursula Lehr, Vorsitzende der BAGSO.

Das vielschichtige Angebot in über 100 Veranstaltungen stieß auf großes Interesse, viele Säle platzten aus den Nähten. Die drei Tage gaben einen umfassenden Überblick und viele Informationen und Anregungen rund um das Thema „Älter werden“. Viele Mitmachaktionen boten den Besuchern auch Gelegenheit, sich aktiv zu beteiligen.

Auch die Fachmesse SenNova, die in der über 10.000 Quadratmeter großen Halle 5.1 stattfand, fand großen Anklang. Über 250 Aussteller informierten über innovative Dienstleistungen und Produkte. Besonders beliebt waren die Angebote zum Mitmachen wie ein Parcours zum Gesundheitscheck, Fitnesstraining fürs Gehirn und das Tanzen in der Mittagspause. Dr. Barbara Keck, Geschäftsführerin der BAGSO Service Gesellschaft, war begeistert, wie gut die Besucher bereits informiert waren: „Durch die konkreten Fragen und Wünsche haben wir viele Impulse und Anregungen erhalten, die wir in unsere Arbeit aufnehmen werden.“

Alt und Jung – zwei Welten?

Ein wahrer Publikumsmagnet war das Publikumsgespräch mit Franz Müntefering, Bundesminister a.D. und Dr. h.c. Petra Roth, Oberbürgermeisterin a.D., sowie Schülerinnen und Schülern des Lessing Gymnasiums. Die Diskussion zwischen den Generationen, moderiert von der Chefredakteurin des Senioren Ratgebers Claudia Röttger, zeigte schnell, dass das gegenseitige Interesse sehr groß ist: „Wir profitieren von den Erfahrungen und dem Wissen der Älteren“, so das Ergebnis einer Studie, die von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe im Rahmen eines Schulprojektes durchgeführt wurde. Auch auf dem Deutschen Seniorentag trafen die Schüler auf sehr aufgeschlossene und aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die den Gymnasiasten gern Rede und Antwort standen. Es zeigte sich, dass Jung und Alt in ihren Wertevorstellungen gar nicht so weit auseinander lagen. Müntefering appellierte an die Jugend: „Sorgt dafür, dass die Welt morgen so ist, wie Ihr sie wollt, mischt Euch ein!“ Dem schloss sich die ehemalige Oberbürgermeisterin an: „Ihr seid die Zukunft von morgen, gestaltet sie entsprechend.“

Eine ebenso gut besuchte Veranstaltung war das vom Bundesverband Seniorentanz (BVST) initiierte Tanztreffen. An die 1.000 Tanzinteressierte aus ganz Deutschland schwangen im gut klimatisierten Saal Panorama voller Freude und Begeisterung das Tanzbein.
Talk in Frankfurt – „Gemeinsam in die Zukunft!“

Der 11. Deutsche Seniorentag greift zum Abschluss noch einmal das Motto „Gemeinsam in die Zukunft!“ auf. Der hochkarätig besetzte Talk bildet den Abschluss der dreitägigen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Veranstaltung in Frankfurt. „Der 12. Deutsche Seniorentag findet in drei Jahren statt – wir sind gespannt, in welcher Stadt wir wieder auf aktive Senioren treffen“, freut sich Prof. Dr. Ursula Lehr auf die nächste Veranstaltung.

Die Bilddokumentation finden Sie hier in elektronischer Form. Sie kann zudem kostenfrei als gedrucktes Exemplar unter http://www.deutscher-seniorentag.de/ bestellt werden.