Der Kern des Teams - aber längst nicht die ganze Gemeinschaft: Georg Klietz, Elke Graßer-Reitzner, Wolfgang Gillitzer, Rainer Büschel und Chefredakteurin Petra Nossek-Bock (von links).

Der Kern des Teams – aber längst nicht die ganze Gemeinschaft: Georg Klietz, Elke Graßer-Reitzner, Wolfgang Gillitzer, Rainer Büschel und Chefredakteurin Petra Nossek-Bock (von links).

Am 24. November verleiht die Robert-Bosch-Stiftung den Deutschen Alterspreis 2015. Von bundesweit 244 Bewerbern hat die Jury sechs Initiativen nominiert. Unser Magazin ist eine davon. In einem Film der Stiftung können Sie das Team von sechs+sechzig näher kennen lernen.

Seit seiner Gründung vor mehr als 15 Jahren berichtet das Magazin sechs+sechzig über Themen, die für eine „selbstbewusste ältere Generation“, wie es im Untertitel des Heftes heißt, von Interesse sind. Aber nicht nur das. Zahlreiche ältere Autoren – viele haben einst als Journalisten gearbeitet – drücken dem Heft ihren Stempel auf.

Gemeinsam mit jüngeren Kollegen wird viermal im Jahr ein professionell gemachtes Heft produziert, das in einer Auflage von rund 250.000 Exemplaren in der Metropolregion Nürnberg längst zu einer festen Größe geworden ist. Dabei verstehe sich das Heft als Lobby für Ältere, sagt Petra Nossek-Bock, Chefredakteurin des Magazins sechs+sechzig: „In einer Zeit, in der das Alter aus dem Bewusstsein zu verschwinden beginnt, weil wir aktiv und gesund altern, stellt sich die Frage nach den Konsequenzen für die Stadt und die Stadtentwicklung. Diese Diskussion begleiten wir aktiv und mit kritischer Distanz.“

Daneben gibt es mit der Website www.magazin66.de ein eigenständiges Online-Angebot, das nicht nur aktuell informiert, sondern auch in verschiedenen Blogs spannende Einsichten ins Alter(n) gewährt. Bundesweit beachtet ist etwa der „Enkelblog“ der früheren Nürnberger Sozialreferentin Ingrid Mielenz, die das nicht immer ganz einfache Verhältnis zwischen Enkeln und Großeltern zum Thema macht und zu Diskussionen zwischen den Generationen anregt. Dieser Austausch zwischen Jung und Alt ist das Hauptanliegen von sechs+sechzig. Träger von Print-Magazin und Online-Auftritt ist der „Verein zur Förderung des Dialogs der Generationen“.

Der Deutsche Alterspreis sucht jäührlich die besten Ideen im und für das Alter – in der Stadt. Projekte und Initiativen, die Chancen und Potenziale des Alter(n)s in den Vordergrund rücken, können sich für die renommierte Auszeichnung bewerben. In diesem Jahr gehört auch sechs+sechzig zu den Auserwählten – eine große Ehre und Anerkennung für das Projekt.

Die Robert-Bosch-Stiftung lobt den mit insgesamt 120.000 Euro dotierten Deutschen Alterspreis seit dem Jahr 2012 aus. Schirmherrin ist Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Ich finde es wichtig, sichtbar zu machen, wie Engagement den Zusammenhalt der Generationen stärkt“, sagt die SPD-Politikerin. Zur Preisverleihung am 24. November sind alle sechs Nominierten eingeladen. Dann erst werden der oder die Preisträger bekannt gegeben.
Die Robert-Bosch-Stiftung vergibt den Deutschen Alterspreis aus Mitteln der Otto und Edith Mühlschlegel Stiftung. Otto Mühlschlegel (1898 – 1995) war ein Unternehmer aus dem Schwarzwald, der sich stets für ein selbstbestimmtes Leben bis ins Alter einsetzte.

kli