Einiges in und auf dem Kasten haben Deutschlands Hochbetagte. Foto: epd
Einiges in und auf dem Kasten haben Deutschlands Hochbetagte. Foto: epd

Das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg hat – in Fortsetzung der Generali Altersstudie – die wachsende Bevölkerungsgruppe der Menschen über 85 Jahre wissenschaftlich in den Blick genommen. Das beeindruckende Ergebnis: Die Bereitschaft, auch im höchsten Lebensalter Gesellschaft mitzugestalten, ist stark ausgeprägt. Und die Möglichkeit sich einzubringen, betrachten die Hochbetagten als wichtig für die eigene Lebensqualität.
„Der Ältesten Rat“ lautet der Titel, unter dem der Generali Zukunftsfonds die Studie und den zugehörigen Monitor 05 veröffentlicht. In ihm kommt die zentrale Botschaft zum Ausdruck: Auch Hochaltrige sind nicht in erster Linie Objekte von Pflege und Fürsorge. Sie haben viel zu geben. Das Gefühl der Mitverantwortung kennt keine Altersgrenze. Der zweite Teil der Studie geht der Frage nach, ob Kommunen, Kirchen, Vereine, Organisationen und Verbände diesem Potenzial Raum geben. Um es vorwegzunehmen: Es gibt noch viel zu tun.
Die Generali Altersstudie konnte zu einem neuen Altersbild der 65- bis 85-Jährigen beitragen. Die Hochaltrigenstudie belegt nun, dass auch auf die über 85-Jährigen ein neuer Blick notwendig ist: der Blick auf deren Möglichkeiten.
Zum Download des Monitor 05

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