Bei der Suche nach einem Job werden Ältere nach wie vor diskriminiert. Eine Tagung beschäftigt mit Lösungswegen. Foto: epd

„Alter“ ist in Deutschland das Merkmal mit der jüngsten antidiskriminierungspolitischen Tradition. Doch die Wahrnehmung für die Problematik der Altersdiskriminierung, die gleichermaßen ältere wie
jüngere Menschen treffen kann, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Eine wichtige und gute Rolle spielt hierbei das 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
Trotz aller Fortschritte bleibt viel zu tun, wenn es beispielsweise darum geht, ungerechtfertigte Altersgrenzen zu überwinden und mit ihnen die dahinterstehenden einseitigen und negativen Bilder
vom Alter: Sind ältere Menschen tatsächlich nur noch eingeschränkt leistungsfähig, mangelt es jüngeren Menschen grundsätzlich an Erfahrung? Wenn es ums Alter geht, tut sich auch verfassungs-
rechtlich eine auffällige Lücke auf. So gesehen ist das Alter bislang noch nicht in bester Verfassung.
Das Ziel der Berliner Fachveranstaltung im gegenwärtigem „EU-Jahr 2012 des aktiven Alterns und derGenerationensolidarität“ ist es, die Diskussion um eine „verfassungsrechtliche Gleichbehandlung“
des Merkmals Alter in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen, zivilgesellschaftlichen und politischen Akteur/innen voranzubringen. Es wird damit ein weithin sichtbares Signal gesetzt, dass das Merkmal Alter den gleichen rechtlichen Rang genießen sollte wie andere zu schützende Merkmale auch.
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Referatsleitung Forum Politik und Gesellschaft
Bettina Luise Rürup
Veranstaltungsort
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 2
Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin
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Buslinien 100, 187, 106, bis Haltestelle
Lützowplatz
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Vom Hauptbahnhof Buslinie M41 bis Pots-
damer Platz, weiter mit Buslinie 200 bis Halte-
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