Foto: ZDF

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Tausende Töchter und Söhne stehen in Deutschland vor einer emotional und finanziell schwierigen Entscheidung: Wie findet man eine gute Unterbringung für die Eltern, wenn sie nicht mehr alleine leben können? An diesem Sonntag, 7. März , ab 18.30 Uhr, beleuchtet das ZDF diese für alle Beteiligten schwierige Situation in einer längeren Reportage. Der Film von Uta Claus begleitet erwachsene Kinder, deren Eltern sich nicht mehr allein versorgen können, über mehrere Monate hinweg. Welche Lösung werden sie für ihre Mütter und Väter finden?
Ein Beispielfall aus dem Film ist der von Hildegard B. Sie ist 74, ihr Sohn Andreas 49. Die alte Dame lebte allein in ihrer Wohnung in Pforzheim. Dann bekam sie einen leichten Schlaganfall. Der Sohn holte sie übergangsweise zu seiner Familie nach Berlin-Friedrichshain. Doch wie soll es langfristig weitergehen?
Anders liegen die Verhältnisse von Elisabeth M., 86. Sie lebt in ihrer Wohnung in München, ihre Tochter Martina K. am Stadtrand. Die Mutter ist verwirrt, wird morgens von einem Pflegedienst versorgt. Doch das reicht auf Dauer nicht mehr aus. Und Martina K. will mit ihrem Mann bald eine lang ersehnte und ersparte Australienreise antreten. Was wird dann mit der Mutter? Die will auch übergangsweise auf keinen Fall in ein Heim. Auch nicht in eine Tagespflege – ihre Ablehnung vertritt sie lautstark. Wird Martina die Reise dennoch antreten können? Und wie soll es danach weitergehen? Die Nerven von Martina K. liegen blank.
Dagmar S. ist 56 und lebt in München, ihre 83-jährige, an Alzheimer leidende Mutter in Berlin-Lichtenberg. Immer öfter findet die Seniorin nicht mehr nach Hause, wurde schon von der Polizei gebracht. Dagmar S. sucht nach einer liebevollen Lösung für ihre Mutter. Sie schaut sich Heime und Wohngemeinschaften für Demenzkranke an.
Die ZDF-Reportage von Uta Claus begleitet zwei Töchter und einen Sohn über mehrere Monate in dieser schwierigen Situation.