In ganz Afrika leben derzeit nur rund 56 Millionen Menschen über 60. Dieser Anteil wird sich bis 2050 auf über 215 Millionen mehr als verdoppeln – und im Jahre 2100 werden es über 700 Millionen sein. Im Laufe eines 90-jährigen Menschenlebens würde sich die Zahl der Älteren in Afrika also vervierzehnfacht haben. Foto: Stiftung Weltbevölkerung

Zu Beginn des Jahres 2013 leben rund 7.111.960.000 Menschen auf der Erde. Das sind rund 80 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor und entspricht etwa der Zahl der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Und die Menschheit wächst weiter: jede Sekunde um durchschnittlich 2,7 Erdenbürger (Geburten: 4,5 pro Sekunde, Todesfälle: 1,8 pro Sekunde). Diese Zahlen gibt die Stiftung Weltbevölkerung zum Jahresende 2012 bekannt.
Für das Jahr 2050 prognostizieren die Vereinten Nationen eine Weltbevölkerung zwischen acht und fast elf Milliarden Menschen. Der Anteil der älteren Menschen (über 60-Jährige) wird dabei voraussichtlich stark überproportional wachsen: Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass er weltweit von einem Anteil von 11 Prozent auf dann 21,8 Prozent wachsen wird. In Asien werde er sich von 10 auf bald 25 Prozent sogar fast vereinzweieinhalbfachen.
Insgesamt haben in der gesamten Menschheitsgeschichte auf der Erde rund 100 Milliarden Menschen gelebt. Die 500 Millionen Menschen, die noch im 17. Jahrhundert die Erde bevölkerten, hätten an den derzeitigen sieben Milliarden nur einen Anteil von sieben Prozent. Anders ausgedrückt: Jeden Quadratmeter Erde, den damals ein Mensch für sich hatte, nehmen heute 14 Menschen ein. Bis zum Jahr 2083 werden es nach Prognosen der Vereinten Nationen sogar 20 Menschen sein, die sich einen Platz des Menschen im Mittelalter teilen.