Jean Dujardin, der Star in The Artist, bei den Filmfestpielen in Cannes 20111. Foto: Georges Biard

Die Story des Films The Artist:
Der Stummfilmschauspieler George Valentin ist der umjubelte Star der Stummfilm-Ära. Nach der Uraufführung seines neusten Films A Russian Affair,  1927 stößt er im Gedränge vor dem Premierenkino mit  Peppy Miller zusammen. Der zuerst verärgert wirkende Valentin löst die für Peppy peinliche Situation scherzhaft auf, posiert mit ihr vor den Fotografen und lässt sich von der jungen Frau auf die Wange küssen. Die Fotos erscheinen am nächsten Tag auf der Titelseite des Branchenblatts Variety.
Dies ist der Anfang ihrer Karriere, die auch den Anfang des Tonfilms markiert. Umgekehrt ist es auch das Ende der Karriere des Stummfilmstars. Valentin produziert trotz des aufkommenden Tonfilms einen eigenen Stummfilm, den sehr kostspieligen Abenteuerfilm Tears of Love, der zum Flop wird. Peppy ist eine der wenigen Zuschauer, die sich den Film überhaupt anschauen. Ihr gefällt er, sie ist gerührt.
Zwei Jahre später ist George Valentins pleite und dem Alkohol zugetan in einer kleinen Wohnung. Nach einem durch ihn ausgelösten Wohnungsbrand will er sich das Leben nehmen, wird jedoch von Peppy  Mill gerettet, gerade als er sich umbringen will. Peppy Miller ist nun selbst ein Star und kann den Regisseur des Films A German Affair dazu überreden, dass Valentin mit ihr in disem Tonfilm auftreten darf.  Da Valentin der Meinung ist, dass  das Publikum ihn nicht „sprechen sehen“ sehen will, überredet, Peppy Valentin ihn, mit ihr als Stepptanz-Duo aufzutreten.Das Paar wird von Produzenten des Films als Unterhaltungssensation gefeiert und zu einer weiteren Tanzeinlage gedrängt. „With pleasure“ antwortet ihm Valentin mit starkem französischen Akzent.
 
Regisseur Michel Hazanavicius beweist mit dem Film “The Artist”, daß die „Kunst des Erzählens“ auch ohne Sprache hervorragend klappt und es sich lohnt, solche Filme mit Vergnügen anzuschauen.